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Oschatz Oschatzer Hauptausschuss genehmigt Kunststofffenster in Altoschatzer Straße
Region Oschatz Oschatzer Hauptausschuss genehmigt Kunststofffenster in Altoschatzer Straße
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15:22 05.12.2017
Die Fassade des Hauses Altoschatzer Straße 4 vom Rathauseingang aus gesehen. Die zwei neuen Kunststofffenster wurden links unten eingebaut. Quelle: Foto: Christian Kunze
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Oschatz

Im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung des Oschatzer Hauptausschusses wurde unter anderem über die derzeit noch geltende Gestaltungssatzung gesprochen. Die Verwaltung hatte angekündigt, an dem Regelwerk für die Bauherren und Investoren im historischen Stadtkern Anpassungen, sprich Lockerungen, vorzunehmen (wir berichteten).

Zuvor gestatteten die Mitglieder in öffentlicher Beratung erneut eine Ausnahme von den noch geltenden Festsetzungen. Mit einer Enthaltung des Linken-Stadtrates Thomas Schneider wurde der Beschluss mehrheitlich gefasst.

Laut Satzung nur Holzfenster erlaubt

Konkret handelt es sich um das Gebäude in der Altoschatzer Straße 4. Das Eckhaus an der Auffahrt zum Kirchplatz hat seit einiger Zeit zwei neue Kunststofffenster in der dem Rathaus und der Kirche zugewandten Fassadenmauer. Der Bauherr wollte die frühere Symmetrie wieder herstellen und mehr Licht in den dahinter befindlichen Räumen haben. Er nahm diese Änderungen im Sinne eines einheitlichen Bildes vor, ohne sie der Stadt anzuzeigen und bat nun nachträglich um eine Ausnahmegenehmigung, so Bauamtsleiter Michael Voigt. „Laut geltender Satzung sind nur Holzfenster erlaubt“, erinnerte er.

Kunststofffenster Anfang der 1990er Jahre eingebaut

Die Verwaltung begründete ihren Zuspruch für die Ausnahme Kunststoff statt Holz damit, dass alle bisher in dem Gebäude vorhandenen Fenster ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind. Hintergrund ist, dass sie Anfang der 1990er Jahre eingebaut worden sind. Damals gab es noch keine Gestaltungssatzung, die Holzfenster vorgeschrieben hätte.

„Hier sollten wir Gnade vor Recht ergehen lassen und dem Bauherrn die Ausnahme gewähren“, sagte Holger Schmidt (CDU) und sprach damit im Sinne der meisten anderen Abstimmenden.

Von Christian Kunze

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