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Oschatzer Heimatverein informiert zur Ahnenforschung

Oschatzer Heimatverein informiert zur Ahnenforschung

Kennen Sie außer den Großeltern noch ältere Verwandte? Generationen aus dem 17. Jahrhundert zum Beispiel? Die Ahnenforschung hilft, Verwandte zu finden und einen Stammbaum zu erstellen.

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Die Mitglieder des Oschatzer Heimatvereins beim Sichten von historischen Fotos und Briefen. Die sind oft wichtige Unterlagen bei der Erstellung von Familienverzeichnissen.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Manchmal stößt man auch auf Rätsel der Familie, die gelüftet werden wollen. Aber wie so vieles im Leben muss Genealogie - so der Fachbegriff - gelernt sein.

Gabi Teumer, die Vorsitzende des Oschatzer Heimatvereines, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Ahnenforschung. Dass sie auf diesem Gebiet Expertin ist, davon konnten sich jetzt Mitglieder des Heimatvereines überzeugen. Immerhin hat die Referentin Verwandte bis ins Jahr 1680 aufgestöbert.

Wer sich noch nicht mit Ahnenforschung beschäftigt hat, ist bei dieser Veranstaltung möglicherweise auf den Geschmack gekommen. Eine der wichtigsten Voraussetzung für die Forschung sind lebende und stumme Zeitzeugen. "Fragen Sie Ihre Großeltern nach deren Großeltern, nach Geschwistern, Ehepartnern und so weiter. Und werfen Sie keine Dokumente weg", betonte sie. Als Anschauungsmittel hatte Gabi Teumer aus der eigenen Familie Schmuck, Notizbücher und Kopien von alten Dokumenten mitgebracht.

Von Beginn an sollten sich Hobby-Genealogen darüber im Klaren sein, dass es sich bei der Ahnenforschung um eine zeitintensive Beschäftigung handelt und eine akribische Recherche erfordert. Angefangen werden sollte mit einer systematischen Datensammlung. "Beschriften Sie alte Fotos. Wer oder was zu sehen, und wo das Bild entstanden ist. Heben Sie Urkunden auf, alte Zeitungen, Familienstammbücher, Todesanzeigen, Ahnenpässe, historische Adressbücher, Möbel, Schmuck, Landkarten" zum Beispiel. Gabi Teumer zählte noch viel mehr auf. Ob der Vielfältigkeit der Informationen machte sich bei einigen Anwesenden Erstaunen breit.

Selbst alte Briefe könnten Geschichte erzählen, und nicht nur mit dem geschriebenen Wort. Ebenso wichtig sei der Poststempel, so Gabi Teumer. Bei manch einer Recherche komme der "Ahnenforscher auf einen überraschenden neuen Ansatz, der es wert ist, aufgearbeitet zu werden".

Die Oschatzer Genealogie-Spezialistin gab auch Hinweise, wie nach der Sammlung und Sichtung weiter verfahren werden kann: "Standesämter gibt es seit 1876, Beurkundungen in Einwohnermeldeämtern seit Ende des 19. Jahrhunderts. Kirchenbücher reichen bis 1490 zurück, " Gabi Teumer nannte E-Mail-Adressen und empfahl das Genealogische Institut in Leipzig.

Interessiert stellten die Heimatfreunde Fragen und berichteten von eigenen Erfahrungen. Ganz sicher wird die Vereinsvorsitzende zu diesem Thema immer wieder angesprochen.

Gabi Liebegall

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