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Oschatz Oschatzer Krankenhaus für Hygiene-Standards ausgezeichnet
Region Oschatz Oschatzer Krankenhaus für Hygiene-Standards ausgezeichnet
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09:13 02.11.2016
Auch die ordentliche Desinfektion der Hände will geübt sein. Schwester Birgit Engler gehört nicht nur zu den Initiatoren der Aktion an der Collm-Klinik, sondern zeigt auch, wie die Hände richtig mit dem Reinigungsmittel behandelt werden.
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Oschatz

„Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände“ – mit diesem Spruch und zahlreichen Desinfektionsmittelspendern in den Eingangsbereichen sowie an jedem Patientenbett beteiligt sich die Oschatzer Collm-Klinik erfolgreich an der Aktion „Saubere Hände“. Im Jahr 2008 wurde diese bundesweite Aktion mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums in Leben gerufen und soll für ein besseres Gesundheitsmanagement in den Krankenhäusern sorgen. Seit dem Herbst 2014 ist die Oschatzer Collm-Klinik Mitglied der Initiative.

Jetzt können sich Klinikgeschäftsführerin Sabine Trudel und die Belegschaft über das Silberzertifikat innerhalb der Aktion freuen. „Dieses Zertifikat ist für uns deshalb von besonderer Bedeutung, weil es uns gelungen ist, in relativ kurzer Zeit die Klinik auf den Stand zu bringen, dass wir Silber bekommen haben“, sagt Sabine Trudel.

Damit gehört die Collm-Klinik in Sachsen zu den Vorreitern. Neben dem Oschatzer Krankenhaus haben noch Kliniken in Borna und in Rodewisch das Silberzertifikat erhalten. Die höchste und beste Stufe, nämlich das Goldzertifikat, besitzt derzeit noch keine sächsische Gesundheitseinrichtung. „Das wird auch bei uns noch eine Weile dauern, weil die Stufe erst verliehen wird, wenn die Bedingungen dafür streng eingehalten und eine dreijährige Mitgliedschaft abgesichert ist“, sagt Isabel Schiffel, die in der Oschatzer Klinik für das Qualitätsmanagement zuständig ist. „Es ist kein Geheimnis, dass die Hände die größten Überträger von Krankheitserregern sind, das ist auch in den Krankenhäusern so und deshalb haben wir uns überlegt, wie wir hier in Sachen Hygiene noch intensiver tätig werden können“, meint Schiffel. Dabei ist die Handhygiene inzwischen ein wichtiger Baustein des Risikomanagements in den Krankenhäusern. „Unserer Aktivitäten aus der Aktion ,Saubere Hände’ sind auch ein Bestandteil des gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichtes, den wir jährlich vorlegen und der zudem auf der Internetseite der Collm-Klinik einsehbar ist“, berichtet Sabine Trudel. Seit Beginn der Aktion befinden sich in den Eingangsbereichen der Collm-Klinik die Spender für Desinfektionsmittel. „Das Desinfizieren der Hände beim Betreten des Krankenhauses hat eine ständig steigende Akzeptanz erfahren. Dies sehen wir unter anderen am Verbrauch der Lösungen“, sagt Isabel Schiffel. Sie weist darauf hin, dass bei den Desinfektionslösungen nur sehr gut hautverträgliche Präparate zum Einsatz kommen.

Flankierend gibt es für das Klinikpersonal Informationsveranstaltungen zu diesem Schwerpunkt. „Wir wollen jedoch nicht nur unser eigenes Personal für die Sache begeistern, sondern auch Patienten und deren Besucher“, meint Sabine Trudel. So gibt es im Haus auch Tafeln, die auf die Aktion „Saubere Hände“ hinweisen. Im Rahmen des Risikomanagements werden weitere Bereiche der Klinik beleuchtet. Dazu gehört zum Beispiel die Erhöhung der Reinigungszyklen für die Handläufe.

Von Hagen Rösner

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