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Oschatz Oschatzer Musikherbst bietet Sphärenklänge in der Klosterkirche
Region Oschatz Oschatzer Musikherbst bietet Sphärenklänge in der Klosterkirche
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16:17 29.10.2018
Boten „Spährenklänge“ für das Oschatzer Publikum: Kerstin Georgi (Harfe), Sören Glaser (Flöte) und Jana Büchner (Sopranistin) in der Klosterkirche. Quelle: christian kunze
Oschatz

Wenn es draußen kalt ist und regnet, sucht man gern drinnen Zuflucht – das taten auch reichlich 100 Musikfreunde am Sonntagnachmittag in Oschatz. So viele kamen zum zweiten Konzert des Musikherbstes in die Klosterkirche, und damit deutlich mehr als noch zur ersten Veranstaltung mit dem Max-Klinger-Chor im September in der St. Aegidienkirche.

Arien und mehr

Organisatorin Sandra Zehme freute das rege Interesse. Hatte sie mit dem Trio Kerstin Georgi, Sören Glaser und Jana Büchner doch eine Gruppe an Künstlern in die Stadt geholt, die in dieser Zusammenstellung erst seit rund einem Jahr gemeinsam auftreten. Ihre „Sphärenklänge“ in der herbstlich geschmückten Kirche ließen die Zuhörer zurückblicken zum Sommer, mit Melodien über einen Olivenbaum oder aber schon vorausschauen auf den Winter und das Weihnachtsfest – mit Stücken aus Tschaikowskis Nussknacker-Suite. Hinzu kamen Opern-Arien aus der Feder Georg Friedrich Händels und zum Abschluss Schuberts „Forelle“.

Kirche als Vermögen

Unter den Gästen war auch die vor kurzem gewonnene neue Schirmherrin des Musikherbstes. Annett Hofmann aus Dresden, Frau an der Seite des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU). Sie ließ die Oschatzer wissen, dass sie vom Besuch ihrer Stadt nachhaltig beeindruckt war. „Bleiben Sie dran, bleiben Sie hartnäckig und bleiben Sie vor allem geerdet in ihrem Engagement für das Gotteshaus und die Kultur, die darin ein Zuhause gefunden hat. Die Kirche ist ein Vermögen, das beharrlich mit Leben erfüllt werden muss“, ermutigte sie die Mitglieder und Freunde des Vereins Rettet St. Aegidien. „Wer sich hier langweilt, ist selber schuld“, so Hofmann mit Blick auf die Vereinslandschaft in Oschatz.

Von Christian Kunze

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