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Oschatz Oschatzer Musikschule spielt Weihnachtsgeschichte
Region Oschatz Oschatzer Musikschule spielt Weihnachtsgeschichte
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19:17 11.12.2011
Susanne Hornemann von der Kreismusikschule "Heinrich Schütz" (rechts stehend) koordiniert das Mini-Musical in der Aula des Beruflichen Schulzentrums. Quelle: Dirk Hunger

Sie prüft gemeinsam mit den Jugendlichen die Instrumente, spricht den kleinsten unter den Künstlern Mut zu und testet ein letztes Mal noch einmal den Ton, damit gleich auch alles glatt läuft. Währenddessen nehmen die letzten eintreffenden Geschwister, Eltern und Großeltern der Akteure und Gäste ihre Plätze ein .

Die Klasse 3b der Oschatzer Grundschule "Zum Bücherwurm" unterstützt die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule "Heinrich Schütz" bei ihrer diesjährigen Weihnachtsinszenierung. Am dritten Adventswochenende haben außerdem die Verantwortlichen des Beruflichen Schulzentrums in Oschatz die Aula in ihrer Außenstelle geöffnet, um den jungen Talenten einen Raum für ihre diesjährige Aufführung zu geben.

Das ausgesuchte Stück, "Der Stern von Bethlehem" aus der Feder von Dagmar und Klaus Heizmann, verpackt die nicht nur bibelfesten Zuhörern bekannte Geschichte der Geburt Jesu Christi in ein klassisches Musical. Mit einprägsamen Liedern und Zwischenspielen erreicht dieses Stück nicht nur diejenigen, die religiös geprägt sind. Der beschwerliche Weg der drei Weisen aus dem Morgenland wird hier mit Schwung und Spielfreude in Szene gesetzt, da beweisen Laiendarsteller ebenso ihr Können wie Nachwuchsmusiker und engagierte Kulissenbauer und Solisten.

Überhaupt ist für alle etwas dabei, die sich gern dem Genuss eines Musicals hingeben: Obwohl nur eine gute halbe Stunde lang, wird im Stück erzählt, gespielt und gesungen und somit einer 2000 Jahre alten Geschichte ein neues, ja ein frisches Gesicht verliehen. Denn die Texte, egal ob im Solo oder im Chor dargeboten, sind kindgerecht und doch modern, so dass ein jeder seine Freude daran hat. Ein Stück von Kindern also, aber längst nicht nur allein für eben diese geschaffen. Vom kalten Dezember, der draußen vor den Fenstern herrscht, ist an diesem späten Nachmittag in der Aula nichts zu spüren.

Der Ursprung des Weihnachtsfestes, das beweisen der Kinderchor, das Orchester, die Solisten und nicht zuletzt auch die vielen Eltern, die als Helfer im Hintergrund agieren, ist es Wert, auch heute noch neu erzählt zu werden. Dass dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt dreier Schulen ein zweites Mal am gestrigen Sonntag aufgeführt wurde, zeugt von der Mühe, die sich alle Beteiligten gemacht haben.

Christian Kunze

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