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Oschatz Oschatzer Musikschule sucht dringend Lehrer für Schlagzeugunterricht
Region Oschatz Oschatzer Musikschule sucht dringend Lehrer für Schlagzeugunterricht
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13:38 15.08.2017
Junge Gitarrenspieler sind in der Oschatzer Außenstelle der Kreismusikschule Heinrich Schütz fast so oft anzutreffen wie die Klavierschüler. Quelle: Foto: Dirk Hunger (Archiv)
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Oschatz

Neben den allgemeinbildenden Schulen startet die Kreismusikschule Heinrich Schütz in ein neues Schuljahr. Während die Außenstelle Torgau aus Platzgründen einen Umzug bewältigt, bleibt die Oschatzer Außenstelle am Dresdener Berg – obwohl dieses Haus vor 17 Jahren als Übergangslösung gedacht war. Leiterin Susanne Hornemann hat noch freie Plätze in mehreren Kursen und sucht Verstärkung für ihr Lehrerteam.

Die Herausforderungen, mit denen Lehrkräfte, Eltern und Schüler zu kämpfen haben, sind dabei durchaus analog zu denen in Torgau. Auch in Oschatz stößt man an räumliche Grenzen, zudem ist die Akustik im großen Saal nicht optimal. „Dafür haben wir ein sehr komfortables Angebot an Parkplätzen, um das uns die anderen Außenstellen mit Sicherheit ein Stück weit beneiden“, meint Hornemann.

Neben den Geschäftsstellen in Torgau, Eilenburg und Delitzsch und den Zweigstellen in Schkeuditz und Taucha ist die Oschatzer Niederlassung die flächenmäßig kleinste von allen. Und dennoch widmet sich das Personal dem Instrumentalunterricht, dem Tanz und der musikalischen Früherziehung von rund 500 Jungen und Mädchen – inklusive der Ganztagsangebote an Schulen und Kursen in den Kindereinrichtungen der Collm-Region. Für dieses Pensum sind laut Susanne Hornemann aktuell 20 Kräfte tätig – drei Festangestellte und 17 Honorarkräfte. Die meisten davon unterrichten Klavier (7), gefolgt von Geige, Blasinstrumenten und Gitarre (jeweils 3), Cello und Schlagzeug (jeweils 1). Aufgrund der großen Nachfrage sucht die Schule händeringend einen weitere Kraft für den Schlagzeug-Unterricht. „Wer Ambitionen hat, kann sich gerne bei uns melden“, so die Außenstellenleiterin.

Der absolute Renner bei den Instrumenten ist das Klavier – hier bedarf es keiner Werbung mehr. Susanne Hornemann nimmt an, dass es deshalb so gefragt ist, weil sich beim Lernen schon binnen kurzer Zeit Erfolgserlebnisse einstellen und dank der Alternative des E-Pianos eine kostengünstige und licht zu transportierende Möglichkeit besteht, immer und überall zu spielen. Freie Plätze gibt es dagegen noch für das Erlernen von Block- und Querflöte, Trompete, Posaune, im Ballett, der tänzerischen Früherziehung und dem Spatzenkurs.

Letzterer richtet sich an Eltern, die ihren Nachwuchs spielerisch an die Musik heranführen möchte. Zielgruppe sind Mütter und Väter mit ihren Kleinen im Alter zwischen 18 Monaten und vier Jahren. Im Spatzenkurs werden die Jüngsten im Beisein der Eltern jeweils eine halbe Stunde lang mit Rhythmus-, Gesangs- und Motorik-Übungen geschult. Ab dem 4. Lebensjahr können sie dann in die reguläre musikalische Früherziehung wechseln, in der bereits Tänze und Instrumente zum Einsatz kommen, informiert Susanne Hornemann.

Kursanmeldungen sind unter Telefon 03435 93 29 11 oder 03421 70 19 94 möglich

Von Christian Kunze

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