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Oschatz Oschatzer Oberschüler begeistern mit Frühlingsgala
Region Oschatz Oschatzer Oberschüler begeistern mit Frühlingsgala
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00:32 02.05.2018
Lehrerin Silke Fingas (2.v.r.) verabschiedet die drei Moderatoren Janett Kay (l.), Leon Haufe (r.) und Carolin Werner. Melanie Tietze (2.v.l.) bleibt Gala und Schule erhalten. Quelle: Foto: Christian Kunze
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Oschatz

„Ja ich weiß, es war ’ne geile Zeit. Hey, es tut mir leid, es is’ vorbei.“ – der Refrain des Songs „Geile Zeit“ der deutschen Popband „Juli“, dargeboten von der Schulband, passt wie kein anderer zur jährlichen Frühlingsgala der Robert-Härtwig-Oberschule. Zwei Stunden lang gaben sich am Freitagabend in der Aula die Talente die Klinke in die Hand.

Die Nachwuchsband – alles Jungs, hatte ihren ersten Auftritt Quelle: Christian Kunze

Eine „geile Zeit“ war die Vorbereitung auf diesen Abend für jeden, der mitgewirkt hat – auch wenn es hinter der Bühne mal krachte – das Ergebnis spricht für sich. Von den Mitgliedern der Technikcrew, die für die Arbeit an der neu angeschafften Lichtanlage extra eine Fortbildung besuchten, über alle Akteure auf der Bühne, bis hin zum Neigungskurs, der, passend zum Thema der Gala, Jahr um Jahr die Deko bunt und individuell gestaltet – der Schlussapplaus gilt allen.

Kartentricks mit dem Oberbürgermeister Quelle: Christian Kunze

In den 13 Jahren, die es die Frühlingsgala, meist Ende April, nun schon gibt, hat sich das Spektrum des Dargebotenen gewandelt und erweitert, es gibt Elemente, die sind unverzichtbar und jedes Jahr dabei, anderes kommt erst neu dazu. Und so schaffen es die Schüler, binnen zwei Stunden einen beeindruckenden Spagat zu meistern – mit Instrumentalspiel und Rezitationen unverwüstlicher Gedichte wie Goethes „Zauberlehrling“ auf der einen Seite und modernen Tanz- und Akrobatikeinlagen auf der anderen.

In punkto Musik wartet die Oschatzer Oberschule inzwischen nicht nur mit einer Schulband auf, die zum Finale der Gala Hits von den Rolling Stones bis zu Rosenstolz im Repertoire hat. Auch eine ganz neu gegründete Boyband, bestehend aus drei Schülern, wagt sich das erste Mal auf die große Bühne. Von ihrer Bereitschaft zeigte sich selbst Lehrerin Silke Fingas überrascht: „Sie kamen einfach zu mir und sagten, sie wollen singen.“

Die Schulband ist eine feste Größe im Programm. Quelle: Christian Kunze

Ein anderes Trio sorgte gleich zu Beginn der Gala für zauberhafte Momente. Das Handwerk der Illusionskunst haben sich diese Schüler selbst beigebracht. Vor den Augen des staunenden Publikums lassen sie Stoffbälle und Münzen verschwinden und wieder auftauchen oder lassen Karten wandern – letzteres mit Hilfe der Schulleiterin Kerstin Wasiak und des Oschatzer Oberbürgermeisters Andreas Kretschmar, die kurzerhand als Assistenten der Autodidakten fungieren.

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue angetan von der Vielfalt der Darbietungen. Hier werden nicht nur Nummern abgespult und einer nach dem anderen tritt auf und verlässt die Bühne wieder. Das Programm hat Hand und Fuß und ist stimmig, nicht zuletzt durch die gewitzte Moderation“, sagt Besucherin Christine Boyde über das Gesehene. Sie gehört, gemeinsam mit ihrem Mann, zum Stammpublikum. Traditionell sind auch Elternsprecher, Familien der Akteure und ehemalige Schüler unter den Gästen, die früher selbst ein- oder mehrmals an der Gala mitgewirkt haben.

Sie alle haben in der Pause, bei Häppchen und Getränken im Nebenzimmer, oder dem Auftritt der Einradgruppe in der Turnhalle, die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Unter anderem wird da auch die Frage diskutiert worden sein, wer im kommenden Jahr die Moderation übernehmen wird. Denn drei bewährte Mitstreiter hatten, ausgestattet mit bunten Kostümen und schlagfertigen, selbst geschriebenen Texten, zum letzten Mal die Aufgabe, das Publikum durch den Abend zu führen – trotz des Prüfungsstresses. „Ja ich weiß,es war ’ne geile Zeit. Hey, es tut mir leid, es is’ vorbei.“

Von Christian Kunze

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