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Oschatz Oschatzer Obstler und räuchernde Lok – diese Souvenirs sind der Renner
Region Oschatz Oschatzer Obstler und räuchernde Lok – diese Souvenirs sind der Renner
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09:31 05.07.2016
Anita Jachmann-Hoffmann präsentiert eine Auswahl an Souvenirs der Stadt Oschatz – vom Bierkrug über die Bonbondose bis zum Bildband Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Oschatz erleben – und ein kleines Stück davon mit nach Hause nehmen: Darauf fahren während der Ferienzeit im Sommer Tagestouristen und Urlauber ab, die ein paar Tage länger hier bleiben. Souvenirs der Gartenstadt am Collm gibt es zu Hauf. Und die gefallen nicht nur Denjenigen, die zur Kleinen Gartenschau oder im Urlaub in die Stadt kommen, weiß Anita Jachmann-Hoffmann von der Oschatz-Information. Am Neumarkt gibt es allerhand kleine und praktische oder einfach nur hübsche Mitbringsel zu erwerben.

Kaffeetasse mit Stadtansicht

In gemütlicher Runde von den Erlebnissen in Oschatz plaudern und dazu ein Bier trinken – am besten aus dem Glas mit Oschatz-Wappen. Wer es etwas größer mag, bekommt auch einen Krug mit dem Emblem. Kaffeetrinker bevorzugen eher die Tasse mit Stadtansicht. Kaffee mit Zucker ist fast so süß wie die Versuchung aus der Bonbondose samt Inhalt. Das kleine runde Ding mit einem Abbild des Neumarktes auf dem Deckel legt Anita Jachmann-Hoffmann nicht nur Kindern ans Herz. Definitiv nur etwas für Erwachsene ist dagegen der Oz’ler. Der hochprozentige Tropfen – als Kräuter oder Obstler zu haben – wird in kleinen Fläschen angeboten. Wer länger etwas davon haben will, kann auch die große Flasche ordern.

Praktische kleine Andenken

Praktische kleine Andenken aus der Döllnitzstadt hat die Info auch anzubieten. Kugelschreiber, Taschen mit verschiedenen Motiven, Magneten, Eierbecher oder Schlüsselanhänger – all das kann Derjenige, dessen Herz an Oschatz hängt, mit in die Ferne nehmen. Ehemalige Oschatzer, Schüler oder Auszubildende, die die Region verlassen, das sind neben den Touristen diejenigen, die die Souvenirs am meisten nachfragen. Einfach nur hübsch anzusehen sind dagegen die in Meißen gefertigten Schwibbbögen, die bemalten oder unbemalten Straußeneier der Farm von Uwe Joite oder die Windlichter in verschiedenen Größen, die Keramikerin Carmen Forke in ihrem Atelier von Hand gefertigt hat. Diese Unikate haben dann natürlich auch ihren Preis.

Weitgereiste Besucher aus dem Ausland sollten die Ducksachen genau unter die Lupe nehmen. Neben den Broschüren zu diversen Sehenswürdigkeiten, der Buchreihe „Oschatzer Ansichten“ und dem Oschatz-Malbuch, welches vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit Schülern des Thomas-Mann-Gymnasiums entstand, gibt es den Bildband „Oschatz blüht auf“. Die Erläuterungen zu den darin vereinten Motiven sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache aufgeführt. Ganz ohne Worte wahrnehmbar sind die Zeichnungen bedeutender Gebäude im Stadtgebiet. Der Oschatzer Maler Hans-Peter Graul hat sie der Oschatz-Information zur Verfügung gestellt. Es gibt sie in verschiedenen Größen, einige davon hat Anita Jachmann-Hoffmann auch zu Hause. „Die habe ich mir gesichert. Das sind einfach wunderbare Geschenke“, sagt die Mitarbeiterin der Oschatz-Info.

Wer es etwas handlicher mag und Grüße aus Oschatz in die weite Welt senden möchte, der ist am Postkartenständer richtig. Dutzende Motive, zusammengestellt von den Oschatzer Fotografen Dirk und Günther Hunger, stehen zur Auswahl. Altmarkt und Neumarkt mit Brunnen, Rathaus, berühmte Persönlichkeiten der Stadt oder die St. Aegidienkirche mitsamt ihrer Türmerwohnung im Südturm – das Spektrum reicht weit.

Porzellanglocke mit blauer Schrift

Apropos Kirche: Der Verein „Rettet St. Aegidien“ hat neben eigenen Karten und Prospekten auch etwas Einmaliges zu bieten. Eine Porzellanglocke mit blauem Schriftzug – käuflich zu erwerben für all jene, die in der Ferne den Anblick der Doppelspitze und den Klang des Kirchturmläutens vermissen.

Eine Sehenswürdigkeit auf Schienen ist die Döllnitzbahn. Der „Wilde Robert“ schnauft zwischen Oschatz und Mügeln hin und her – für Eisenbahnfreunde, Fotografen, Kinder und Liebhaber historischer Technik gleichermaßen begeisternd. Klar, dass es von der Schmalspurbahn auch etwas geben muss, das man mitnehmen kann, wenn man ihn nicht mehr schnaufen hört. Den Rauch der Dampflok während der Weihnachtszeit in der heimischen Stube aufsteigen zu lassen, kann sich jeder leisten, dem Räucherkerzen nichts ausmachen. Die vor einigen Jahren entworfene Räucherlok wird im Spätherbst wieder neu aufgelegt.

Bestellungen für Räucherlok möglich

Bestellungen nimmt Denise Zwicker von der Döllnitzbahn GmbH gern schon entgegen. Das Räucherhäuschen der etwas anderen Art ist ein absoluter Verkaufsschlager, bestätigt man auch in der Oschatz-Information. Und es dürfte von allen Oschatz-Souvenirs das mit dem höchsten Wiedererkennungswert sein.

Von Christian Kunze

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