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Oschatz Oschatzer Platschbad soll im Frühjahr mobile Rutschen bekommen
Region Oschatz Oschatzer Platschbad soll im Frühjahr mobile Rutschen bekommen
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06:00 13.12.2016
Mobile Rutschenlandschaften – wie hier im Bad von Limbach-Oberfrohna – soll es ab 2017 auch im Oschatzer Bad geben. Quelle: Foto: Andreas Seidel
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Oschatz

Beim Oschatzer Gespräch hatte sie für einige Minuten die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden: Michelle Lasse, Schülerin der Oberschule Robert Härtwig in Oschatz, teilte dort die Meinungen der Kinder und Jugendlichen zur Umgestaltung des Platschbades mit.

Eine Entscheidung des Aufsichtsrates der Freizeitstätten erfuhren die Härtwigschüler aus erster Hand: So sollen die geplanten mobilen Rutschen und weitere Attraktionen für Erlebnistage im Bad nicht erst nach dem Umbau, sondern voraussichtlich schon im ersten Quartal 2017 angeschafft und eingesetzt werden.

Die zum Teil kritischen Äußerungen zu den Plänen der Stadt und der Oschatzer Freizeitstätten GmbH nahm Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) jüngst zum Anlass für einen Besuch in der Schule. Vor den Schülersprechern und deren Stellvertretern aus allen Klassen erklärte er noch einmal im Detail, was geplant ist – und ging dabei auch auf das ein, was die Jugendlichen infrage gestellt hatten. Kritische Äußerungen gab es auch aus den Reihen der Lehrerschaft.

Kritik an neuen Öffnungszeiten

So monierte Pädagogin Brunhilde Rothkirch die neuen Öffnungszeiten nach der Umstellung auf den Ein-Schicht-Betrieb. „Werden diese Zeiten nach dem erfolgten Umbau wieder verändert, wird konkret zum Zwei-Schicht-Betrieb zurückgekehrt mit entsprechend mehr Personal?“, wollte sie wissen. Kretschmar räumte ein, darüber noch keine konkrete Aussage treffen zu können. Bezüglich der geänderten Öffnungszeiten warb er dafür, dass die bisherigen Badnutzer „ihre Freizeitgestaltung den neuen Gegebenheiten anpassen“ sollten.

Kritisiert wurde seitens der Schülerschaft der angebliche Wegfall des Sole-Beckens. „Es ist keinesfalls so, dass dieses Angebot komplett gestrichen wird. Wir bieten eine Sole-Grotte an, die von einer Hand voll Badegäste parallel genutzt werden kann. Sie kostet uns im Jahr 95 000 Euro. Das bisherige Außen-Solebecken kostete 220 000 Euro.“

Kosteneinsparung ist das A und O

Das A und O bei der Umgestaltung sei die Kosteneinsparung, um den Zuschuss zu senken. „Das gelingt uns am effektivsten über die Reduzierung der Wasserfläche und den Verzicht auf unwirtschaftliche und überdimensionierte Angebote“, so das Stadtoberhaupt. Aus diesem Grund sei zuerst die Entscheidung getroffen worden, den Rutschenturm zu sperren. „Die Röhren sind abgewirtschaftet. Investitionen für Wartung, Erhalt und Ersatz stehen in keinem Verhältnis zur Nutzung“, machte Kretschmar deutlich.

Schülerratsvorsitzende Carolin Werner aus der Klasse 9 wollte Details über die Erneuerung der Umkleidekabinen und den Übergang von der vorgesehenen Kegelbahn zum Bad wissen. Laut Kretschmar wird es einen separaten Eingangs- und Umkleidebereich für die Badnutzer geben, damit sich Kegler und Schwimmer nicht ins Gehege kommen.

Von Christian Kunze

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