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Oschatzer Postmeilensäule nimmt Form an

Oschatzer Postmeilensäule nimmt Form an

Der Oschatzer Geschichts- und Heimatverein hat sich am Freitag über die Entstehung der Oschatzer Postmeilensäule, gestiftet von der Sparkasse (wir berichteten), informiert.

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Künstler Andreas Hempel informiert den Oschatzer Oberbürgermeister über den Stand der Arbeiten an der Postmeilensäule.

Quelle: Stadt Oschatz

Oschatz/Moritzburg. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) und Gert Jubisch, beide Mitglieder im Verein, haben den beauftragten Bildhauer Andreas Hempel in seinem Atelier in Moritzburg besucht und sich die fertigen Teile der Säule angesehen.

 

Der Sockel, das Postament, die Abdeckung sowie die Spitze seien bereits fertig, unter den fachkundigen Händen von Hempel und seinen Gesellen entstehe nun noch der Wappenstein, der Blickfang der 5,05 Meter hohen Säule aus sächsischem Sandstein.

 

"Die Wappen, auf einer Seite das kursächsische, auf der anderen das polnische, werden in den Originalfarben erstrahlen, und auch das Posthorn wird vergoldet", erläutert Gert Jubisch. Außerdem würden die Entfernungsangaben in schwarz gestaltet. Fachliche Beratung bekommt der Heimatverein von der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen e.V. aus Tharandt. So werde sichergestellt, dass die neue Postmeilensäule exakt ihren historischen Vorfahren entspricht. "Im Archiv der Stadt sind genaue Unterlagen erhalten, wie die ehemals drei Torsäulen, so benannt, weil sie an den Stadttoren aufgestellt waren, ausgesehen haben."

 

Die neu entstehende Postmeilensäule werde am Ende der Brüderstraße, dem früheren Brüdertor aufgestellt. "An der heutigen B6 stand ihr Vorgänger bis 1838 als die Stadtbewehrung mit dem Stadttor entfernt und die Brüderstraße umgebaut wurden", so Jubisch.

 

Die Stiftung der Sparkasse Leipzig für die Region Torgau-Oschatz fördert die Postmeilensäule mit 15 000 Euro, die anderen rund 8000 Euro würden durch Spenden von Oschatzer Bürgern und Firmen aufgebracht, darunter seien auch der Erlös des Ratsherrenwiegens und das Geld, das dem Oberbürgermeister anlässlich seines 50. Geburtstages geschenkt wurde. Dieser hatte um Spenden für den Geschichts- und Heimatverein zu diesem Zwecke gebeten, um die Neuerrichtung des Blickfangs an der B6 voranzutreiben. "Die Postmeilensäule wird voraussichtlich Ende September feierlich eingeweiht." oaz

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