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Oschatz Oschatzer Problemkreuzung: Lösung ohne Kreisel und ohne Ampel?
Region Oschatz Oschatzer Problemkreuzung: Lösung ohne Kreisel und ohne Ampel?
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17:12 10.04.2015
Oschatz

Von Hagen Rösner

"Am Kreuzungsbereich schieden sich damals die Geister. Aufgrund der hohen Verkehrsbelegung forderte der Freistaat für den Kreuzungsbereich entweder eine Ampelregelung oder den Ausbau zu einem Kreisverkehr. Es wurden mehrere Varianten erarbeitet, und es zeichnete sich keine Einigung im Stadtrat ab. Wir haben den Schachzug gemacht, dass wir das Bauende vor den Kreuzungsbereich gelegt haben. So dass ein Teil grundhaft ausgebaut werden konnte und der andere Teil über eine Deckenerneuerung saniert werden konnte", berichtete Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) die Abfolge der Geschehnisse. Doch eines war der Stadtverwaltung immer klar: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Um mit dem Landesamt für Straßenbau wieder ins Gespräch zu kommen, musste jetzt das Thema Kreuzungsausbau wieder aufgewärmt werden. "Wir möchten in der Stadtverwaltung mittelfristig zu einer Lösung kommen", so der Oberbürgermeister.

Nachdem es im Vorjahr bereits einen Vor-Ort-Termin gab, konnte Bauamtsleiter Michael Voigt zur Hauptausschusssitzung zwei neue Lösungen für die Entschärfung der Kreuzungssituation vorstellen, die genau genommen gemeinsam auf einem wichtigen Fakt basieren. Ein Abstecher ins Grüne soll es richten. "Wir machen die Altoschatzer Straße an der Einmündung in den Kreuzungsbereich zu, leiten die Trasse durch das ehemalige Denkmals-Areal und binden die Straße in Höhe der Banane wieder auf die Promenade ein", erläuterte Bauamtsleiter Voigt. Eine zweite Variante unterscheidet sich nur darin, dass die Einmündung in die Promenade in Höhe des Spielplatzes sein würde. "Diese neue Streckenführung hat für uns alle den Charme, dass der Kreuzungsbereich nicht zu einem Kreisverkehr umgebaut wird und auch keine Ampel notwendig wäre", so Voigt.

Und so reagierten die Hauptausschussmitglieder auf die Vorschläge aus dem Bauamt: Dietmar Schurig (CDU): "Ich finde den Vorschlag der Verwaltung sehr gut, im Gegensatz zu den anderen Varianten, mit denen ich gar nicht gut leben konnte." Jürgen Mühlberg (CDU): "Ich finde die Variante als die günstigste." Falk Zschäbitz (FDP): "Ich finde die Variante gut. Wir müssen hier nicht noch mehr Studien drüber schicken." Christian Zieger (CDU): "Ich bin der Meinung, wir sollten die jetzige Trassenführung so lassen, wie sie ist." David Pfennig (Grüne): "Die Variante passt ins Verkehrskonzept. Wenn es nur bei dieser Fahrbahnführung bleibt, kann man das akzeptieren." © Kommentar

Hagen Rösner

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