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Oschatzer Schutzkonzept für Döllnitz fast komplett umgesetzt

Oschatzer Schutzkonzept für Döllnitz fast komplett umgesetzt

Michael Voigt, Leiter des Bauamtes stellte Anfang des Monats im Technischen Ausschuss den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet vor.

Oschatz . (ak). Michael Voigt, Leiter des Bauamtes stellte Anfang des Monats im Technischen Ausschuss den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet vor.

 

Nach dem Hochwasser 2002 hatte die Landestalsperrenverwaltung (LTV) des Freistaates ein Schutzkonzept erarbeiten lassen. Dieses betrachtet sowohl die Döllnitz als auch deren Zuflüsse und Gräben. Wie Michael Voigt erläuterte, sind von den 16 Maßnahmen, die besagtes Konzept enthält, inzwischen 13 realisiert worden. Als Beispiele nannte er den Bau der Brücken an der H.-Scheibe-, Kreischaer und Hofstraße sowie den Rückbau der Wehre in Leuben und an der Zuckerfabrik oder die Erneuerung der Ufermauer an der Breiten Straße.

Eine große Rolle spielen beim Hochwasserschutz auch die Döllnitzzuflüsse und die Gräben. Ihre Aufgabe sei, das Wasser bei starken Niederschlägen abzuleiten. Um das zu gewährleisten, seien unter anderem der Mühlgraben und der Tümpelbach in Leuben, der Sandbach bei Rechau sowie der Dorfbach in Thalheim und der Striesgraben in Merkwitz beräumt worden.

Aus der Hochwasserschutzkonzeption der LTV seien noch die Maßnahmen für den Stadtteil Leuben umzusetzen. Dort sei vorgesehen, die Döllnitz zu räumen, um ihr ein größeres Profil zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll eine Schutzmauer oder ein Damm errichtet werden. Wie der Bauamtsleiter betonte, liege die Verantwortung für Planung und Ausführung bei der LTV.

Vorbereitet würden auch Schutzmaßnahmen an untergeordneten Gewässern, zum Beispiel im Stadtteil Altoschatz. Nach dem Bau eines Rückhaltedammes zwischen dem Wüsten Schloss und der Ortslage im Jahr 2008 soll 2012 entlang der Straße Am Steinbruch eine Schutzmauer errichtet werden und 2015 der Dorfteich entschlammt und erweitert werden.

Vorplanungen gibt es auch für einen Damm an der B 6, der künftig zum besseren Schutz von Merkwitz beitragen soll. Allerdings hätten Stadt und Wasserbehörden derzeit noch verschiedene Vorstellungen von diesem Vorhaben.

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