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Oschatz Oschatzer Shoppingkönigin wird auch 2017 wieder gesucht
Region Oschatz Oschatzer Shoppingkönigin wird auch 2017 wieder gesucht
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06:00 28.09.2016
Als erste Oschatzer Shopping-Königin wurde zur diesjährigen Modenacht Emely Eberhardt aus Mahlis gekrönt Quelle: Foto: Diirk Hunger
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Oschatz

„Es war die beste Modenacht seit mehreren Jahren!“ Das war die einheitliche Meinung der Mitglieder der Werbegemeinschaft Oschatz, die sich am Montagabend noch einmal trafen, um den Verlauf der Modenacht am 10. September auszuwerten. „Wir hatten einen sehr guten Programmablauf mit sehr abwechslungsreichen und wertigen Beiträgen. Das Licht und der Ton waren stimmig. Das Moderationsteam um Ines Schurig und Stefan Bräuer hat das Publikum gut unterhalten. Wir sind alle sehr zufrieden“, sagt Thomas Schubert vom Vorstand der Werbegemeinschaft Oschatz. Er ist froh über die Unterstützung der Sponsoren, ohne die eine derartige Veranstaltung ohne Eintrittsgelder nicht möglich gewesen wäre. „Wir hatten viele helfende Hände, die im Hintergrund gewirkt und damit die Modenacht erst möglich gemacht haben.“ Errfreut sind die Mitglieder zudem darüber, dass auch der Altmarkt von Jahr zu Jahr immer besser von den Besuchern akzeptiert wird. Besonders das Ambiente vor dem Thomas-Müntzer-Haus hatte seinen ganz eigenen Charme.

Shoppingkönigin war Höhepunkt der Modenacht 2016

Der absolute Höhepunkt in diesem Jahr – da waren sich die Veranstalter einig – war die Aktion „Sei die Shoppingkönigin der Nacht“. Diese brachte die Modenacht und Oschatz ins Gespräch der Öffentlichkeit. „Die Aktion war ein Original. Uns ist bis jetzt keine andere Stadt oder Gewerbeverein bekannt, der das Thema in dieser Art umgesetzt hat“, so Thomas Schubert. Das ist auch der Grund, warum schon jetzt darüber nachgedacht wird, im kommenden Jahr eine ähnliche Aktion auf die Beine zu stellen. „Vielleicht suchen wir dann Kandidatinnen, die bereits das 40. Lebensjahr erreicht haben. Wir könnten uns auch gut vorstellen, dass dann nach einem Shoppingkönig gesucht wird.“

Zufrieden waren nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Neumarkt-Händler, die ein eigenes Programm auf die Beine gestellt hatten und positive Resonanz vor Ort erhielten. Und das, obwohl zur gleichen Zeit das Programm auf der Bühne vor dem Thomas-Müntzer-Haus lief. „Erinnerungen an die erste Modenacht wurden dabei wieder wach. Damals hatten wir einen improvisierten Laufsteg von der Sparkassentreppe herab über den Neumarkt.“

Vereinzelte Kritik von Facebook-Nutzern

Kaum zu fassen, was sich alles in den vergangenen Jahren verändert hat – und das zum Vorteil für die Veranstaltung. Kritik gab es nur vereinzelt von einigen Facebook-Nutzern, die bei der Zusammenkunft am Montag trotz Einladung nicht zugegen waren, um sich konstruktiv mit einzubringen. Die Werbegemeinschaft hatte auch ein paar wenige Punkte für die Optimierung der Modenacht im kommenden Jahr. Dann sollen mehrere großformatige Plakate mit dem aktuellen Programmablauf in der Innenstadt verteilt werden. Es müsse ein Plan entwickelt werden, um Stau auf dem langen Laufsteg zu vermeiden. Der Beginn der Modenacht soll eventuell auf 17 Uhr verschoben werden. Geplant ist, das Programm zu straffen und Bildmaterial für die sozialen Medien zeitnah bereitzustellen.

Auch wenn jetzt schon Ideen und Vorschläge für die Modenacht 2017 im Raum stehen, kann die Werbegemeinschaft nun erst einmal tief Luft holen. Denn die Mitglieder haben in diesem Jahr ein Programm auf die Beine gestellt, das tausende Besucher aus den Wohnungen und in die Innenstadt lockte.

Von Kristin Engel

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