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Oschatz Oschatzer Spatzennest vor 40 Jahren eröffnet
Region Oschatz Oschatzer Spatzennest vor 40 Jahren eröffnet
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14:55 03.05.2016
Der Spatzenchor musiziert. Quelle: Foto: DH
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Oschatz

„Der Elefant ist immer noch da“ – so manche Markenzeichen in der Oschatzer Kita „Spatzennest“ haben Bestand, stellten die ehemaligen Erzieherinnen jetzt fest. Beim Fest zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung war für jedes Jahr mindestens eine von ihnen da. Das große Wiedersehen krönte die derzeitige Leiterin Birgit Meinel mit einem Rückblick auf vier Jahrzehnte Betreuung in der größten Einrichtung der Stadt.

Seit der Eröffnung des Hauses am 1. Mai 1976 arbeitet Birgit Meinel im Fröbelweg, seit dem 1. Februar 1998, ihrem eigenen Geburtstag – als Leiterin. Die Tagesstätte entstand parallel zum Bau des Wohngebiets für die Mitarbeiter der Glasseide und die Angehörigen der NVA – in Spitzenzeiten wurden hier bis zu 300 Kinder betreut. Aktuell sind es im Schnitt zwischen 230 und 250 Jungen und Mädchen, zwei Drittel davon im Kindergartenalter, die übrigen sind Krippenplätze. Auch die erste Leiterin des Kindergartens, Christine Thomas und die erste Leiterin der Krippe, Ruth Förster, kamen zum Feiern.

„Aus einer Baustelle voll Schutt entstand neben dem Haus ein Außengelände, für das wir noch heute gelobt werden“, sagte Birgit Meinel. Größter Wunsch der „Spatzen“ zum 40. ist ein Ersatz für ein altes Spielgerät. Dafür wurden schon fleißig Spenden gesammelt. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) versprach, einen Teil aus der Stadtkasse beizusteuern. Auch in den zurückliegenden Jahren hat Oschatz kontinuierlich investiert, damit die bei ihrer Eröffnung modernste Kita der Stadt modern bleibt. Das begann 1995 mit der Dachsanierung, die 1997 abgeschlossen wurde. 2002 bekam die Tagesstätte eine Fluchttreppe und in den Jahren 2004 bis 2009 erfolgte die Innen- und Außensanierung. Während dieser Arbeiten bekam das Haus im Jahr 2006 anlässlich des 30. Geburtstags den Namen „Spatzennest“ verliehen. Zahlreiche Vorschläge von Eltern und Kindern gingen damals ein.

Zu erwähnen ist noch die wechselhafte Trägerschaft. Vom Rat des Kreises wechselte sie zur Stadt, zur Volkssolidarität, dem Deutschen Roten Kreuz schließlich wieder zurück zur Stadt Oschatz.

Von Christian Kunze

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