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Oschatz Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum konzipiert neue Schau zum 30. Geburtstag
Region Oschatz Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum konzipiert neue Schau zum 30. Geburtstag
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16:57 21.03.2012
Dana Bach, Chefin des Oschatzer Stadt- und Waagenmuseums, präsentiert zwei alte Gold- und Münzwaagen aus dem Fundus des Museum. Quelle: Sven Bartsch
Oschatz

"Seit 30 Jahren gibt es in Oschatz das Waagenmuseum. 1998 wurde es umfassend neu konzipiert und zeigt heute eine interessante und modern gestaltete Ausstellung", sagt die Museumsleiterin Dana Bach. In der Dauerausstellung befinden sich derzeit rund 100 verschiedene Waagenexponate. Doch die Sonderausstellung, die am 31. März eröffnet wird, zeigt Exponate, die sonst nicht öffentlich zu sehen sind, im Depot aufbewahrt werden. "Wir werden hier der allen bekannte Küchenwaage in den unterschiedlichen Formen wiederbegegnen. Wir zeigen aber auch die verschiedensten Modelle von Fein- und Laborwaagen, Briefwaagen, sowie sehr alte Gold- und Münzwaagen", macht Dana Bach auf die Exponate neugierig. Die Museumsleiterin will die Ausstellung auch erlebbar machen. Deshalb haben die Ausstellungsbesucher die Möglichkeit nachzuwiegen, wie schwer 100 000 D-Mark sind, wie viel ein Krämergewicht wiegt oder nachzumessen, wie lang eine Leipziger Elle ist. Außerdem können die Gäste den Nachbau der Oschatzer Ratsherrenwaage ausprobieren - ein Privileg, das sonst jährlich nur einmal den Oschatzer Stadträten zusteht.

Die Sonderausstellung wird am Sonnabend, dem 31. März, ihre Pforten öffnen. Vorgesehen ist, die Schau bis zum 17. Juni zu zeigen. Mit der Sonderausstellung kann Oschatz auch auf eine lange Tradition als Waagenbaustadt zurückblicken. Bis heute werden hier Waagen gebaut. Hagen Rösner

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