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Oschatz Oschatzer Stadtgärtner komponieren Staudenbeet in pink, blau und weiß
Region Oschatz Oschatzer Stadtgärtner komponieren Staudenbeet in pink, blau und weiß
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15:47 28.03.2018
Noch sind es ganz zarte Pflänzchen, die Oschatzer Stadtgärtner am Altmarkt in die Erde bringen. In wenigen Wochen wird es hier pinkfarben blühen. Quelle: Foto: Hagen Rösner
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Oschatz

Eines ist schon einmal sicher: Die am Dienstagvormittag durch die Oschatzer Stadtgärtnerei bepflanzten Stauden- und Sommerbeete im Oschatzer Stadtzentrum wurden am frühen Abend gut eingeschwemmt. Für das passgenaue Timing sind die Oschatzer Stadtgärtnerin Kathleen Teschmit und ihr Team zuständig.

„Das große Beet auf dem Oschatzer Altmarkt ist sozusagen unser Glanzstück in der Stadt“, sagt die Stadtgärtnerin. Weil die Fläche zentral und bei Einwohnern und Gästen gleichermaßen im Blickfeld liegt, wird auf die Bepflanzung besonders großen Wert gelegt. „Über dieses Beet machen wir uns die meisten Gedanken. Wir überlegen uns meist schon ein Jahr vorher, welche Farbkombination es werden soll, dann werden die entsprechenden Zwiebel- oder Knollenpflanzen bestellt und die einjährigen Blühpflanzen von uns in der Stadtgärtnerei herangezogen“, verdeutlicht Kathleen Teschmit die Verfahrensweise. Das Beet auf dem Altmarkt wird in jedem Jahr neu gestaltet. „In diesem Jahr wird die Farbkombination pink, blau und weiß vorherrschen. Wir haben dafür beispielsweise Lilien, Dahlien, Prachtkerze, Prachtscharte, Leberbalsam und Verbenen herausgesucht, die wir jetzt in die Erde bringen“, sagt Kathleen Teschmit. Die wenigsten Pflanzen haben jetzt schon eine Blüte. Vielmehr ist es beabsichtigt, die Beete langsam zu einen Blühfeuerwerk zu führen. Einen konkreten Pflanzplan gebe es allerdings nicht, die Anordnung der Pflanzen sei letztlich den Kolleginnen vor Ort überlassen. Im Herbst landen die meisten einjährigen Pflanzen dann auf dem Kompost. Knollen und Zwiebeln werden für die nächste Saison eingelagert.

„Ich werde oft gefragt, ob es nicht kostengünstiger wäre, einfach Gras auszusäen. Dabei muss man allerdings beachten, dass eine Grasfläche auch gemäht und gepflegt werden muss. Unser Staudenbeete benötigen nach mehreren heißen Sommertagen allenfalls etwas Wasser, ansonsten sind diese sehr pflegeleicht gestaltet“, sagt Kathleen Teschmit. Noch pflegeleichter ist das Sommerbeet an der Breiten Straße/Ecke Promenade. „Dort haben wir mehrjährige Blühpflanzen in die Erde gebracht. Die Gestaltung ist schon vor einiger Zeit abgeschlossen, so dass wir nur noch für die Wässerung zuständig sind“, so die Stadtgärtnerin.

Von Hagen Rösner

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