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Oschatz Oschatzer Stadtrat informiert sich über neues Weihnachtsmarktkonzept
Region Oschatz Oschatzer Stadtrat informiert sich über neues Weihnachtsmarktkonzept
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00:18 29.05.2017
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Oschatz

„Es ist Mai. Wir haben hier im Sitzungssaal 23 Grad und trotzdem müssen wir über Weihnachten reden.“ Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Andreas Kretschmar bei der vergangen Ratssitzung die Vorstellung des neuen Konzeptes für den Oschatzer Weihnachtsmarkt. Nicht nur das Oschatzer Stadt- und Vereinsfest, auch der Weihnachtsmarkt soll ein neues Gesicht bekommen. Die Geschäftsführerin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH, Uta Moritz, hatte gemeinsam mit Kollegen eine Bestandsaufnahme gemacht und ein neues Konzept entwickelt. „Unser Weihnachtmarktkonzept ist in die Jahre gekommen. Ich glaube, dass es gut ist, wenn es ein paar Veränderungen gibt“, so OBM Andreas Kretschmar.

„Wir werden nichts brachial verändern, was gut ist. Wir haben uns ein paar Punkte rausgepickt, wo wir Potenzial für Verbesserungen oder Veränderungen sehen“, sagt Uta Moritz. Ein Grund für die Überarbeitung ist die Erhöhung der Attraktivität des Marktes, um beispielsweise auch neue Händler mit weihnachtlichen Angeboten anlocken zu können.

„Eine massive Änderung wird sein, dass wir den Weihnachnachtsmarkt nur noch an drei Tagen bespielen wollen. Das ist zwar noch nicht in Stein gemeißelt. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir an den drei Tagen eine höhere Attraktivität erzeugen können als an fünf Tagen, an denen kaum etwas passiert“, sagt die Geschäftsführerin. Dabei soll auch die Öffnungszeit des Marktes am Sonntag reduziert werden, weil aus den Erfahrungen der Vorjahre am Sonntagabend der Markt menschenleer war.

Das neue Konzept sieht vor, dass vor allem die weihnachtliche Stimmung stärker herausgearbeitet werden soll. Dafür ist eine veränderte Anordnung der Marktbuden vorgesehen. So ist anvisiert, auch einen Teil des Kirchplatzes zwischen Rathaus und St. Aegidienkirche für den Weihnachtsmarkt zu nutzen, beispielsweise mit einer kleinen Tierkoppel als Streichelzoo für Kinder. „Umfragen haben gezeigt, dass der Weihnachmarkt für die Besucher in erster Line ein Treffpunkt zum Quatschen, Essen und Trinken und zum Entspannen ist. Der Weihnachtseinkauf auf dem Markt wird zwar auch als wichtig angesehen, rangiert aber weit hinter dem gemütlichen Anliegen“, berichtet Uta Moritz von statistischen Untersuchungen. Sie will unter anderem auf gezielte Lichteffekte setzen. So bekommt der Weihnachtsbaum keine Päckchen mehr, sondern eine Lichterkette und die historische Rathausfassade wird so angeleuchtet, dass ein imaginärer Schneeriesel entsteht. „Ich denke, dadurch entsteht eine sehr schöne entschleunigte Atmosphäre und technisch ist diese Beleuchtung vom Musikhaus Korn realisierbar“, meint Moritz.

Ein neuer Weihnachtsmann soll auf dem Markt unterwegs sein. Im Müntzer-Haus ist eine Modellbahnausstellung vorgesehen. Die Vermarktung im Vorfeld will Moritz mit der Aktion „Oschatzer Weihnachtsengel“ in die Wege leiten. Drei Mädchen in der Altersgruppe 8 bis 12 Jahren sollen als Oschatzer Weihnachtsengel auf dem Markt unterwegs sein, kleine Geschenke verteilen und auf Attraktionen des Marktes und der Innenstadt hinweisen. Ob das vorgestellte Konzept so umgesetzt wird, wird sich in der heißen Planungsphase vor Weihnachten zeigen.

Von Hagen Rösner

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