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Oschatz Oschatzer Türmer auf den Spuren der Reformation in Lutherstadt Wittenberg
Region Oschatz Oschatzer Türmer auf den Spuren der Reformation in Lutherstadt Wittenberg
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15:43 05.09.2017
Rund 30 Mitglieder des Türmer-Teams der Oschatzer St. Aegidienkirche auf dem Bibelturm am Bahnhof der Lutherstadt Wittenberg. Quelle: Fotos: Christian Kunze/Verein Reformationsjubiläum 2017 (Montage)
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Wittenberg/Oschatz


Auf den Spuren der Reformation in der Lutherstadt Wittenberg waren jetzt die Männer und Frauen des Oschatzer Türmer-Teams unterwegs. Aus dem Herzen Sachsens ging es mit dem Bus für einen Tag ins Nachbarbundesland Sachsen-Anhalt. Auf dem Programm standen dort unter anderem die beiden bedeutenden Gotteshäuser in der Altstadt – doch auch zwischen der Schloss- und der Stadtkirche gab es allerhand rund um den Reformator und sein Wirken in der Stadt vor 500 Jahren zu entdecken. Schließlich ist noch bis einschließlich Sonntag, den 10. September, die Weltausstellung zum Thema zu sehen, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt. Neben der Tür der Schlosskirche, an der Martin Luther seine berühmten 95 Thesen angeschlagen haben soll, und Luthers Grabstelle in besagter Kirche gibt es im Jubiläumsjahr noch so einiges zu entdecken. Das beginnt schon am Bahnhof Wittenbergs. Ankommende erblicken sofort den Bibelturm. Auf diesem, mit Planen bespannten, 27 Meter hohen, begehbaren Gerüst kann man wesentliche Inhalte der Heiligen Schrift nachlesen und, oben angekommen, einen Blick auf die Stadt genießen. Den Oschatzer Türmern fiel der Aufstieg leicht, waren doch statt der 199 Stufen von St. Aegidien nur 162 zu erklimmen. Auf dem Weg ins Stadtzentrum wurden darüber hinaus hunderte Eichen und Linden gepflanzt. Die Lutherbäume sind Geschenke von katholischen und evangelischen Kirchgemeinden weltweit. Zwar blieb dem Team der Weg in den Turm der Schlosskirche erspart, dafür ging es zum Abschluss noch einmal 30 Stufen hinauf – im Assisi-Panorama, das auf 110 Quadratmetern ein Gemälde des Schlossplatzes zu Luthers Zeiten und damit ein Fest für die Augen ist.



Von Christian Kunze

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