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Oschatzer Verband freut sich über steigenden Wasserabsatz

Trinkwasser Oschatzer Verband freut sich über steigenden Wasserabsatz

Viele Jahre kannte der Trinkwasserabsatz in der Collm-Region nur einen Trend – nämlich abnehmend. Das hat sich jetzt geändert. Inzwischen wird ein leicht steigender Absatz festgestellt. Jeder Einwohner des Verbandsgebietes verbraucht pro Jahr rund 28 Kubikmeter. Den Verband freut es, weil es höhere Umsätze beschert und Arbeitsplätze in der Wasserbranche sichert.

Wasser ist ein regionales Lebensmittel von hoher Qualität.

Quelle: dpa-Zentralbild

Oschatz. Anlässlich des Tages des Wassers kann der Wasserverband Döbeln-Oschatz einen interessanten Trend bekannt geben: Der seit Jahren rückläufige Trinkwasserverbrauch in den beiden Altkreisen Oschatz und Döbeln stagniert und entwickelt sich langsam wieder in steigende Richtung. „Unser jährliche Wasserproduktion liegt derzeit bei rund 5,3 Millionen Kubikmeter, davon verkaufen wir rund 4,6 Millionen Kubikmeter an unsere Kunden. Die Zahlen sahen noch vor gut zehn Jahren ganz anders aus. Damals haben wir 9,3 Millionen Kubikmeter gefördert und 5,6 Millionen Kubikmeter verkauft. Das zeigt ganz deutlich, dass wir erheblich in unser Trinkwassernetz investiert haben, dass unsere Wasserverluste erheblich gesunken sind“, sagt Stephan Baillieu, Geschäftsführer des Wasserverbandes und auch Geschäftsführer der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH. Derzeit liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch in der Region bei rund 29 Kubikmeter pro Kopf und Jahr.

In den zurückliegenden Jahren hat der Wasserverband rund 40 Millionen Euro in das Trinkwassernetz der Altkreise Oschatz und Döbeln investiert. „Davon haben in erheblichem Maße die Planungsbüros und auch ausführende Firmen aus der Region profitiert. Ich denke, dass rund 90 Prozent der Aufträge an hiesige Firmen vergeben wurden“, berichtet Matthias Löwe, der seit kurzem Vorsitzender des Wasserverbandes ist. An dieser Praxis soll auch festgehalten werden „Wir planen für das Jahr 2016 eine Investitionssumme von rund 6,3 Millionen Euro in das Trinkwassernetz beziehungsweise in Wasserversorgungsanlagen der Region. Davon ist allerdings ein großer Teil der Investitionen für den Döbelner Raum reserviert. Und wie entwickelt sich der Preis für Trinkwasser in den kommenden Jahren? „Bis 2017 läuft die derzeitige Kalkulationsperiode mit dem aktuellen Preis. Dann werden wir nachrechnen, wie sich die Kosten entwickeln“, antwortete Stephan Baillieu.

Von Hagen Rösner

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