Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Oschatzer Weihnachtsliedersingen: Kinder bedanken sich mit Liedern
Region Oschatz Oschatzer Weihnachtsliedersingen: Kinder bedanken sich mit Liedern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 18.12.2016
Kinder aus dem Kinderheim Borna stimmen Weihnachtslieder an. Quelle: Dirk Hunger
Anzeige
Oschatz

„Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit …“ stimmen die Mädchen und Jungen aus dem Bornaer Kinderheim das erste Lied beim 2. Oschatzer Weihnachtssingen an diesem späten Sonnabendnachmittag auf der kleinen Bühne vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Markt an. Zuvor begrüßten die Organisatoren alle, die zum gemeinsamen Singen gekommen sind. Zur Eröffnung gibt es zudem eine Weihnachtsgeschichte von Pfarrer Christof Jochem. Danach folgt der große Auftritt der jungen Bewohner des Bornaer Kinderheimes.

Dankeschön für Spende

Mit voller Brust schmettern sie, unterstützt von Mitarbeitern des Heimes, das Lied lautstark heraus. Die kleinen Sänger sind extra nach Oschatz gekommen, um den Besuchern und Organisatoren der Premierenveranstaltung im letzten Jahr für ihre Spende zu danken. „Damals kamen 1300 Euro zusammen, die wir an das Kinderheim übergeben haben“, erzählt Steven Dornbusch.

Der Oschatzer, der in der Veranstaltungsbranche arbeitet, brachte die Idee zum Weihnachtssingen nach Oschatz. „Ich hatte eine solche Aktion in einem kleinen Dorf in der Schweiz erlebt, wo sich zu den Dorfbewohnern ein Vielfaches mehr an Gästen gesellte und alle gemeinsam Weihnachtslieder sangen. Ich dachte damals, so etwas müsste doch auch bei uns in Oschatz möglich sein“, blickt der 39-Jährige zurück. Bei Mitgliedern der Werbegemeinschaft, vor allem bei Kathrin Hanel, fand er Unterstützung. Rund 500 Oschatzer und Gäste kamen bei der Premiere im vergangenen Jahr.

Auch Chöre zu Gast

So viele werden es wohl auch nun wieder sein, die schon zu Beginn mit den Mädchen und Jungen aus dem Kinderheim sich beim gemeinsamen Singen auf das Fest einstimmen. Am Ende der drei gesungenen Lieder gibt es für die Kinder viel Beifall. Später folgen der Naundorfer Kirchenchor, der vom Thomas-Mann-Gymnasium und der Lehrerchor. Doch auch die Versammelten bilden einen Chor, singen mit den Organisatoren beispielsweise „Bald nun ist Weihnachtszeit …“ und andere bekannte Weisen. Damit jeder bei den Liedern mitsingen kann, wurden Liedertexte verteilt. Ob Marek Schurig vom Leubener Schlossverein, Stadt- und Kreisrat Peter Streubel, Oschatzer Händler, die beiden Oschatzer Freunde Martin und Finn oder Zufallsbesucher – jeder, der vor der hell strahlenden Oschatzer Weihnachtstanne stand, stimmte ein. Insgesamt 24 bekannte deutsche und internationale Weihnachtslieder erklangen. „Das ist für Kopf und Seele jetzt vor dem Fest und auch für Oschatz gut, was man hier heute erlebt“, meine Peter Streubel, mitten in der Menge mit Bekannten stehend.

Übrigens: Auch in diesem Jahr wurde beim Weihnachtssingen wieder eine Spendenaktion gestartet. Ihr Erlös, plus Spenden von Gewerbetreibenden auf einem eingerichteten Spendenkonto, soll diesmal dem Hospizdienst des Diakonischen Werkes Oschatz-Torgau zu Gute kommen.

Von Bärbel Schumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Am Sonnabend feierten die Mannschatzer das Glühweinfest – und einen Überraschungsgast gab es obendrauf: Wolf Junghannß, Europas bestes Roger-Whittaker-Double. Er brachte dessen Hits, eigene Songs und Weihnachtslieder zum Besten.

18.12.2016

Noch eine Woche, dann kommt der Weihnachtsmann – auch zu den Tieren in der Collm-Region. Mit Geschenken soll nicht geknausert werden. Die Kamele in Schmannewitz freuen sich auf exotische Dattel und die Naundorfer Kühe haben sich ein goldenes Euter verdient.

18.12.2016

Am Dienstag, dem 27.Dezember, veranstaltet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Nordsachsen mit der Agentur für Arbeit sowie den Städten und Kommunen den Nordsächsischen Rückkehrertag. Die LVZ sprach dazu mit Uta Schladitz, Chefin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Nordsachsen.

18.12.2016
Anzeige