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Oschatz Oschatzer Weihnachtsmarkt eröffnet
Region Oschatz Oschatzer Weihnachtsmarkt eröffnet
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16:59 06.12.2018
Ritual zum Auftakt Donnerstag Nachmittag: Gemeinsam schneiden der Nikolaus, Oberbürgermeister Andreas Kretzschmar und Bäckermeister Nils Taube (v.r.) den Stollen an und eröffnen so den Oschatzer Weihnachtsmarkt. Quelle: Axel Kaminski
Oschatz

Mit dem Stollenanschnitt durch Bäckermeister Nils Taube, Oberbürgermeister Andreas Kretschmar und den Nikolaus wurde Donnerstag Nachmittag der Oschatzer Weihnachtsmarkt eröffnet.

Innerhalb weniger Minuten waren von dem sieben Kilogramm schweren Backwerk nur Krümel übrig – und das Gefühl da, dass die Vorweihnachtszeit wirklich angebrochen ist.

Vor dem Stollenanschnitt begrüßte Andreas Kretschmar die zahlreich anwesenden Oschatzer und wünschte ihnen besinnliche Tage mit viel Zeit im Kreise ihrer Familie.

Spezialitäten im Angebot

Der Oschatzer Weihnachtsmarkt bietet seinen Besuchern mehr als nur Glühwein und Bratwurst, obwohl sie sicher am meisten nachgefragt werden. Tatsächlich werden an einigen Marktständen Spezialitäten angeboten, die es nur dort gibt. Wer dann doch schon genug Bratwürste gegessen hat und bei diesen Temperaturen nichts Heißes im Magen braucht, ist am Stand des Lions Clubs richtig. Dort gibt es Fettbemmen.

Imker Steffen bietet neben Honig und selbstgezogenen Kerzen – bitte nicht verzehren – Honigglühwein an. Das würden noch nicht alle Oschatzer kennen, aber wer es probiert, der wolle mehr. Gleiches wird am Stand des Thomas-Müntzer-Hauses auf dem Kirchplatz behauptet – von der Heißen Marille. Mit dem Beigeordneten Jörg Bringewald habe man schon einen Fan gewinnen können. Außerdem biete niemand anderes Quarkbällchen nach diesem Rezept an. Es lohne sich also, die Stufen auf den „Balkon“ oberhalb des Neumarktes zu erklimmen.

Einzigartig ist auch das Angebot des Rotary Clubs: „Mittlerweile hat sich schon herumgesprochen, dass Orangen-Punsch lecker ist“, behauptet Anja Helbig. Ihn gibt es mit und ohne Schuss.

Der süße Klassiker zur Weihnachtszeit schlechthin sind Pfefferkuchen. Aus Pulsnitz ist er in verschiedensten Varianten angereist. Verkauft wird er von Oschatzern, Michelle Riedel und ihrer Mutter. „Besonders gern greifen die Besucher bei den mit Sauerkirschen gefüllten Spitzen zu“, verrät die junge Frau, die im „wahren Leben“ als Kinderpflegerin arbeitet.

Mehr als Bratwurst und Glühwein – das gilt auch in Hinsicht auf das Rahmenprogramm des Oschatzer Weihnachtsmarktes.

Von Axel Kaminski

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