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Oschatz Oschatzer Werbegemeinschaft auf Wachstumskurs
Region Oschatz Oschatzer Werbegemeinschaft auf Wachstumskurs
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00:37 19.05.2018
Der Autofrühling (hier aus dem Jahr 2017) ist und bleibt neben der Modenacht die Kernmarke der Oschatzer Werbegemeinschaft. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Oschatz

Die Oschatzer Werbegemeinschaft ist mit einem wirtschaftlichen Plus, einem neuen Zusammengehörigkeitsgefühl sowie einer guten Besucherbilanz aus dem Jahr 2017 gegangen. Die Mitglieder der Oschatzer Werbegemeinschaft zogen bei ihrer vergangenen Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Sitzung am Dienstag war zugleich ein Prüfstand für den veränderten Vorstand, der sich im vergangenen Dezember neu konstituiert hatte.

„Aus meiner Sicht haben wir im vergangenen Jahr viel erreicht. Unser Ziel besteht darin, die Oschatzer Innenstadt mit attraktiven Veranstaltungen zu beleben. Das ist uns gelungen. Wir sind dabei, auch einiges umzubauen. Das hat 2017 begonnen. In diesem Jahr hat sich das bereits mit der Blechnacht fortgesetzt“, wertete der Vorsitzende des Vorstandes Thomas Schupke den neuen Wind im Verein. „Aber ohne die vielen freiwilligen Helfer und Sponsoren wäre dies nicht möglich“, ergänzte Carola Schönfeld im Rechenschaftsbericht des Vorstandes die Worte Schupkes.

Zusammenarbeit zwischen Werbegemeinschaft und Gilde

Frank Schneider schilderte in seinem Bericht die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Oschatzer Werbegemeinschaft und der Oschatzer Gilde. Die beiden Vereinigungen haben teilweise nicht nur die gleichen Mitglieder, sondern auch gleiche Ziele. „Das Zugpferd ist unser Gildetag, der auf dem Altmarkt gemeinsam mit dem Frühlingsfest der Werbegemeinschaft ausgerichtet wird“, sagt Frank Schneider. Sowohl der Gilde als auch der Werbegemeinschaft bringt diese Kooperation viel Publikum.

Kleines Plus im Vorjahr

Wirtschaftlich geht die Oschatzer Werbegemeinschaft mit einem kleinen Plus aus dem vergangenen Jahr. Thomas Schubert, der für die Vereinsfinanzen verantwortlich zeichnet, informierte detailliert über die Einnahmen und Ausgaben der einzelnen Veranstaltungen. „Dabei wird natürlich schnell klar, dass es Veranstaltungen gibt, bei denen wir zuzahlen müssen und bei anderen Veranstaltungen haben wir einen Gewinn“, verdeutlicht Schubert. Er wertet das – genau wie die meisten anderen Vereinsmitglieder – als in Ordnung. „Unser Ziel ist es ja nicht, bei jeder Veranstaltung Gewinn zu erwirtschaften, sondern Leute in die Innenstadt zu holen“, so Schubert. So lange bei der Jahresrechnung unter dem Strich noch eine schwarze Zahl stehe, sei dies okay. Im vergangenen Jahr ist der Verein beim Autofrühling, beim Frühlingsfest, beim Herbstfest und beim Glühweinfest mit unterschiedlich hohen Defiziten aus dem Rennen gegangen.

Mehr Mitglieder geworben

Hinter den Kulissen hat der Verein im vergangenen Jahr viel getan, um die Mitglieder fest zusammen zu schmieden. Dazu gab es ein spezielles Seminar, ein internes Sommerfest sowie das Mitgliederfrühstück, bei dem Kontakte geknüpft und Infos ausgetauscht werden. „Wir haben 2017 auch mehr Mitglieder werben können“, sagt Vorstandschef Thomas Schupke. Der Trend halte auch in diesem Jahr an. So seien 2018 schon acht neue Mitglieder für die Händlervereinigung geworben worden. „Hier wollen wir bis zum Jahresende noch etwas zulegen“, so Schupke.

Von Hagen Rösner

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