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Oschatz Oschatzer Werbegemeinschaft diskutiert Zukunft der Innenstadt
Region Oschatz Oschatzer Werbegemeinschaft diskutiert Zukunft der Innenstadt
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16:11 29.03.2017
Jens Müller, Thomas Schubert, Carola Schönfeld, Bettina Schütze, Thomas Schupke und Mike Wächtler (von links nach rechts) sind der neue Vorstand der Werbegemeinschaft Oschatz. Quelle: Foto: Christian Kunze
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oSCHATZ

Jens Müller vom Autohaus Neustadt ist neuer Mitstreiter im Vorstand der Werbegemeinschaft Oschatz (WGO). Seiner Bereitschaft, sich an der Spitze mit einzubringen, ging zur jüngsten Mitgliederversammlung eine Diskussion voran.

Den Anstoß gab Katrin Hanel. Sie vermisste im Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Carola Schönfeld das Weihnachtssingen, das – zum zweiten Mal organisiert – eine von wenigen Aktionen war, die im zurückliegenden Jahr Gewinn brachte. Die meisten übrigen Bemühungen der Gemeinschaft erwirtschafteten ein Minus – aus unterschiedlichen Gründen. „Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr wieder umkehren können“, so Hanel. Sie brachte ihr Unbehagen darüber zum Ausdruck, dass der Vorstand „Frische, Herzblut und neue Ideen“ vermissen lasse. Dem entgegen halten konnte unter anderem Thomas Schupke, der einen neu gestalteten Internetauftritt der WGO präsentierte. Thomas Schubert vom Vorstand stellte klar, dass man seitens des Vorstandes keinesfalls gegen das Weihnachtssingen sei. „Die Frage ist nur, ob wir dieses Event zusätzlich stemmen können, denn es gibt bereits eine Hand voll Veranstaltungen, die unserer ganzen Kraft bedürfen.“

Er warb, gemeinsam mit den anderen, in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitgliedern dafür, das Leitungsgremium zu erweitern. „Nur so gelingt uns eine Entlastung“, meinte er. Holger Schmidt plädierte für die Bildung von Arbeitsgruppen für Veranstaltungen und andere Schwerpunkte. „Damit entlasten wir die Spitze und arbeiten effektiver - denn eine Hand voll Leute einigt sich schneller als 20 oder mehr“, sagte er.

Die Idee Carola Schönfelds, das Weihnachtssingen mit dem Glühweinfest zu verbinden, stieß auf geteiltes Echo. „Für viele ist damit der Aufwand verbunden, ihr Geschäft zusätzlich zu öffnen. Das muss aber nicht sein“, verdeutlichte Frank Schneider. Wiederum andere Mitglieder äußerten Bedenken, dass beide Termine unterschiedliche Zielgruppen hätten und man sie deshalb nicht unter einen Hut bringen könne. Steven Dornbusch, der das Singen gemeinsam mit Katrin Hanel „geboren“ hatte, äußerte seinen Eindruck, dass seitens der Vereinsspitze „eher Gegenwind als Rückenwind“ für das Adventssingen kam. Der Möglichkeit, neue Wege zu gehen, sollte man sich nicht verschließen. „Wir sollten nichts von vornherein ausschließen. Wir müssen es probieren, sehen, wie es angenommen wird und dann entscheiden“, warf er ein.

Die Möglichkeit, sich für die Vorstandswahl aufzustellen, nutzte an diesem Abend lediglich Jens Müller. Für Katrin Hanel sei es eine zu starke Belastung – neben zwei Geschäften und dem Stadtratsmandat könne sie dies nicht auch noch stemmen, begründete sie.

Von Christian Kunze

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