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Oschatz Oschatzer Wohnstätten GmbH investiert rund um das Stadtzentrum
Region Oschatz Oschatzer Wohnstätten GmbH investiert rund um das Stadtzentrum
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06:00 02.03.2017
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Oschatz

Der Winter ist vorbei und damit fällt bei der Oschatzer Wohnstätten GmbH der Startschuss für neue Investitionen. Die städtische Wohnungsgesellschaft möchte in diesem Jahr in mehreren Orten damit beginnen, zentrumsnah weiteren Wohnraum zu schaffen. Derzeit unterhält das Unternehmen rund 1800 Wohnungen und 46 gewerbliche Objekte im gesamten Stadtgebiet. Der Aufsichtsrat begann das neue Jahr traditionell mit einem Rundgang durch alle zur Debatte stehenden Objekte.

Geschäftsführer Marc Etzold und sein Team haben mit dem Aufsichtsrat einen Fünf-Jahres-Plan für die mittelfristige Versorgung mit Wohnungen aufgestellt. Was vom Begriff her an die Wirtschaft der DDR erinnere, sei in Wirklichkeit der Zukunft ins Auge geblickt, erläutert Etzold im Gespräch mit der OAZ. Nach einer witterungsbedingten Pause werden die Arbeiten am Wohngebiet Cunnersdorfer Weg fortgesetzt. „Für die letzten beiden noch nicht verkauften Grundstücke gibt es bereits Interessenten. Die Verträge sind so gut wie unterschrieben, so dass der Standort zu 100 Prozent erschöpft ist“, so der Geschäftsführer.

Wohnungen im ehemaligen Firmensitz der Wohnstätten GmbH

Investiert wird 2017 unter anderem in das ehemalige Verwaltungsgebäude in der Lutherstraße 18. Nach dem Teilabriss des Anbaus am hinteren Gebäudeteil sollen in den ehemaligen Geschäftsräumen zwei großzügige Drei-Raum-Wohnungen mit Terrasse beziehungsweise Balkon entstehen. Direkt am Gebäude gibt es für jede Wohnung eine Garage. Etzold rechnet damit, dass die Wohnungen Ende diesen, spätestens Anfang des kommenden Jahres bezugsfertig sind. Tiefgaragen in unmittelbarer Nähe wird es auch für drei neue Wohnungen in der Eichstädtpromenade 8 geben. Das Unternehmen trägt damit einer gesteigerten Nachfrage Rechnung. Hier sind eine Fünf-Raum-Wohnung und eine Vier-Raum-Wohnung im 1. und 2. Obergeschoss, die sich jeweils über die gesamte Etage erstrecken sowie eine Singlewohnung im Erdgeschoss geplant. Als großes Plus der Altbauwohnungen in den Obergeschossen nennt Etzold die Wohnküchen, die sich ideal für Familien eigneten.

Ebenfalls investiert werden soll in die Rudolf-Breitscheid-Straße 25. Im Zuge der kompletten Sanierung wird das Dachgeschoss weichen. „Wohnen an oberster Stelle ist nicht mehr gefragt, zum einen wegen der Barrieren, zum anderen weil es im Sommer mitunter sehr heiß werden kann in solch einer Wohnung“, nennt Etzold Gründe für diese Entscheidung der Wohnstätten GmbH.

Sanierung in der Reithausstraße 1a und 1

Schließlich bleibt noch das größte Projekt in der Reithausstraße 1a und 1. „Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude direkt gegenüber der ehemaligen Feuerwehr wird komplett entkernt und saniert. Auf vier Etagen entstehen danach insgesamt 16 barrierefreie kleine Wohnungen. Vorgesehen ist auch ein Aufzug. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant“, umreißt Etzold das Mammut-Vorhaben.

Von Christian Kunze

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