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Oschatz Oschatzer Wohnstätten GmbH plant 2012 Investitionsschub
Region Oschatz Oschatzer Wohnstätten GmbH plant 2012 Investitionsschub
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18:02 22.12.2011
Oschatz

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Die Oschatzer Wohnstätten GmbH (OWG) ist in diesem Jahr mit ihren Investitionen hinter den selbst gesteckten Zielen zurück geblieben. Darüber informierte gestern Geschäftsführer Michael Schiffner. Ursprünglich sollten 1,1 Millionen Euro investiert werden (wir berichteten), am Ende waren es nur 650 000 Euro. Schwergewicht: die Modernisierung des Hauses in der Breiten Straße 30. Der geplante Abriss von zwei Wohnblöcken am Baumschulenweg und die Fertigstellung des Eigenheimstandortes an der Nordstraße wird auf 2012 verschoben.

Im kommenden Jahr wollen die 19 Mitarbeiter des kommunalen Wohnungsunternehmens den Investitionsstau auflösen und "in kurzer Zeit verschiedene Brennpunkte abarbeiten", so Schiffner. Rund 3,9 Millionen Euro will das Unternehmen 2012 nach seinen Angaben ausgeben.

Größter Brocken ist der Umbau von je 35 Wohnungen in zwei Bauabschnitten in der Goethestraße 28-32. "Hier entstehen barrierearme, kleine und bezahlbare Wohnungen", so der Wohnstätten-Chef. Insgesamt 2,8 Millionen Euro in den Jahren 2012 und 2013 will sich die OWG dieses Vorhaben kosten lassen.

Mit 1,4 Millionen Euro, so die Planung, wird die Modernisierung des Wohn- und Geschäftshauses in der Sporerstraße 15 (ehemals Schertel) zu Buche schlagen. Baubeginn ist im August geplant. "Das heutige Gebäude besteht aus drei früheren Häusern auf verschiedenen Ebenen - das wird ein schwieriger Umbau", vermutet Schiffner.

Des Weiteren ist vorgesehen, von Mai bis Juni zwei leer stehende Wohnblocks am Baumschulweg 3-9 und 10-18 mit insgesamt 100 Wohnungen abzureißen. Damit soll die Leerstandsquote von aktuell knapp 13 Prozent im Bestand der OWG gesenkt werden.

Bis zum August sollen außerdem die Wohnungen in der ehemaligen Kita an der Nordstraße bezugsfertig sein. Schiffner: "Wir haben Interessenten für alle Wohnungen." Auch die Baugrundstücke auf diesem Areal sollen 2012 vermarktet werden.

Als Wohn- und Geschäftshaus soll ab Juni die ehemalige Amtshauptmannschaft in der Lutherstraße 17 umgebaut werden. 2013 soll hier unter anderem die Verwaltung der OWG einziehen. Das Nebengebäude zum Busbahnhof soll abgerissen werden.

2013 will die Wohnstätten GmbH noch einmal kräftig investieren - knapp 2,2 Millionen Euro. "Damit werden wir die Phase der großen Investitionen abschließen", so der OWG-Chef.

-Standpunkt

Frank Hörügel

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