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Oschatz Oschatzer Wohnungsvermittlungsbörse seit 20 Jahren am Markt
Region Oschatz Oschatzer Wohnungsvermittlungsbörse seit 20 Jahren am Markt
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16:10 09.10.2018
Katja Börtitz (rechts), Sandra Guthardt (2.von links), Sindy Schumann (links) und Jana Fischer bilden das Team der Wohnungsvermittlungsbörse Oschatz. Quelle: Foto: Thomas Malik
Oschatz

Ford Motors, Harley Davidson, Walt Disney, Apple und Google hatten ihre Anfänge in einer Garage. In Oschatz reiht sich die Wohnungsvermittlungsbörse (WVB) in die Liste dieser Art Firmengründung ein. Inzwischen ist das 20 Jahre her und die WVB ist von der Breiten Straße erst in die Seminarstraße und schließlich in die Sporerstraße umgezogen – dem Zentrum immer näher, wie Inhaberin Jana Fischer augenzwinkernd betont.

In sechs Städten aktiv

Jana Fischer ist seit dem Jahr 2000 für die WVB tätig, seit dem Jahr 2003 steht sie an der Spitze des Dienstleisters und beschäftigt drei weitere Mitarbeiterinnen. Das Damen-Quartett widmet sich hauptsächlich der Vermittlung von Wohnungen, Häusern und Gewerbeimmobilen und dem Immobilienverkauf. Das umfasst zur Zeit 33 Wohnanlagen mit rund 1800 Wohnungen privater Eigentümer in Oschatz, Fliegerhorst, Grimma, Colditz, Leipzig, Flöha und Hohenstein-Ernstthal. Auf Oschatz entfällt dabei der Großteil der Objekte, dies sind nach Angaben der Inhaberin etwa zwei Drittel des Bestandes, der sozusagen „vor der eigenen Haustür“ zu finden ist.

Weitere Pläne

Die Unternehmensgeschichte begann am 1. Oktober des Jahres 1998 mit der Vermarktung des neu entstandenen Wohngebietes im ehemaligen Kasernenareal des Fliegerhorsts. Hinzu kam in den folgenden Jahren die Verwaltung der Eigentumswohnungen im grünsten aller Oschatzer Stadtteile. Bis heute ist die WVB im Fliegerhorst präsent und investiert dort auch weiter. Vorgesehen ist die Umwandlung eines Mietwohnungsbocks in Eigentumswohnungen. „Die Vorbereitungen für Umbau und Umgestaltung sind in vollem Gange“, sagt Jana Fischer.

Das heutige Domizil der Wohnungsvermittlungsbörse in der Sporerstraße in Oschatz. Quelle: Christian Kunze

Trend zu Eigentumswohnungen

Der Wunsch nach Eigentums- statt Mietwohnungen gehört zu einigen Trends und Veränderungen, auf welche das Team in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten reagieren musste. So wurden in Wohngebiet Heinrich-Heine-Straße/Lessingstraße zahlreiche Wohnungen von zwei zu drei Räumen umgebaut. „Die Nachfrage hierfür ist weiterhin steigend“, schätzt Jana Fischer ein. Gründe dafür sieht sie unter anderem darin, dass die Bewohner ihren Wohnraum bezahlbar halten und im Alter als finanzielle Sicherheit bewahren möchten. Zu hohe Mieten kommen auch für jene Interessenten nicht in Frage, die aus deutlich teureren Wohngegenden in den alten Bundesländern zurückkehren, um hier ihren Lebensabend zu verbringen.

Wohnen im Wandel

Große Herausforderungen für den Wohnungsmarkt stellt der demografische Wandel dar. Um Mieter und Eigentümer auch mit steigendem Alter an die Wohnungen zu binden, sind Anpassungen notwendig. Barrierefreiheit werde da groß geschrieben, nicht zuletzt im sanitären Bereich. Begehbare Duschen mit Abmessungen, die denen einer Badewanne entsprechen, sind hierfür nur ein Beispiel. Neu gewonnene Mieter legten früher besonderen Wert auf hohe, große, offene Räume, heute, so Jana Fischer, tendiere man wieder zu einer stärkeren Zergliederung, etwa für separate Gäste-, Kinder- oder Arbeitszimmer. Ansonsten hat sich beim Bedarf an den Klassikern wenig geändert: Balkon, Pkw-Stellplatz und Keller, das ist für viele das Nonplusultra als Ergänzung zum Wohnraum.

Partner in der Region

Kontinuität erfuhr die WVB in den zwanzig Jahren nicht nur bei Mietern, Eigentümern und Interessenten, sondern auch bei einer Vielzahl regionaler Handwerksunternehmen, die tatkräftig unterstützen, vom Malermeister über den Sanitärfachmann bis hin zum Hausmeisterservice, dem Dachdeckermeister, Kanalreiniger und einem Küchenstudio.

Von Christian Kunze

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