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Oschatz Oschatzer fängt riesigen Wels in der Elbe
Region Oschatz Oschatzer fängt riesigen Wels in der Elbe
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09:04 11.08.2016
Auch Lothar Jachmann hatte einen gewaltigen Fang an der Angel – einen 135 Zentimeter langen Wels. Quelle: Privat
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Oschatz

Auch wenn sich die Aufregung um den angeblich in der Elbe gefangenen Riesen-Wels nun gelegt hat und sich herausstellte, dass der Fang nicht von einem Oschatzer, sondern von einem Franzosen gemacht wurde, wird das unter Anglern noch immer heiß diskutiert. Denn dass es tatsächlich gewaltige Welse in der Elbe gibt, weiß auch der Oschatzer Lothar Jachmann.

1,35 Meter Wels vor vier Jahren gefangen

Er selbst hatte vor etwa vier Jahren einen Wels an Land geholt, der 1,35 Meter Länge hatte. Den Fisch habe er in Mühlberg gefangen. Dies sei jedoch ein einmaliges Erlebnis gewesen, sagt der Rentner, der viel Zeit beim Angeln verbringt. „Oft zu viel Zeit“, sagt er selber. Mindestens einmal in der Woche geht er Angeln. Meistens in den Vormittagsstunden, aber auch am Nachmittag. Dann vergehen schon mal einige Stunden. „Ein Übernacht-Angler bin ich aber nicht.“

Guter Fang: Lothar Jachmann mit seinem Riesenwels Quelle: Picasa

Als Rentner habe er nun auch die Möglichkeit, seinem Hobby so oft wie möglich nachzugehen. Schon in den 70er Jahren fing er an zu angeln. „Früher waren wir Kinderangeln“, erinnert er sich gern. Er selbst ist Mitglied im Oschatzer Angelverein. Für ihn bringt sein Hobby vor allem eines mit sich: Entspannung. Zumindest meistens. „Wenn gar nichts beißt, ist es nichts. Wenn zu viel beißt, ist es auch nichts“, sagt er aus Erfahrung.

Frischer Fisch schmeckt am besten

Zwei Fische darf er von seinen Angelausflügen mit nach Hause bringen. „Ich nehme nur die wenigsten mit. Es muss ein schöner Fisch sein. Wenn man ihn möglichst frisch isst, schmeckt er am besten. Der Rest wird eingefroren oder geräuchert. Aber eigentlich esse ich nur selten Fisch“, gibt er zu. Hier in der Region gäbe es überwiegend Karpfen oder Hecht, nur selten Zander. „Das ist ein echter Edelfisch. Eigentlich sogar der beste Fisch. Er hat nur wenig Gräten.“

Zum Angeln geht es auch mal nach Dänemark oder an die Ostsee. Am liebsten jedoch nach Norwegen. Hier fährt er, ab und zu auch mit seiner Frau, mindestens einmal im Jahr hin. In Norwegen fängt er Dorsch, Seelachs oder die Grundfische Leng und Lumb. Das Angeln möchte Lothar Jachmann nicht missen. Auch nach all den Jahren genießt er es nach wie vor, sich seine Angel und das Zubehör zu schnappen und sich an eine ruhige Stelle ans Angelgewässer zu setzen, um auf einen guten Fang zu warten.

Von Kristin Engel

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