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Oschatz Oschatzer informieren sich auf der jüngsten Messe über Jagen und Angeln
Region Oschatz Oschatzer informieren sich auf der jüngsten Messe über Jagen und Angeln
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15:11 09.10.2017
Teresa Brose vom Sachsenforst warnt vor der Afrikanischen Schweinepest, der Auftreten immer näher an Oschatz heranrückt. Quelle: Gabi Liebegall
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Oschatz

„Ein Gewimmel“ gab es nicht nur in Goethes Osterspaziergang, auch im Herbst. Erleben konnten das Aussteller und Gäste am Wochenende bei der diesjährigen Messe „Jagd & Angeln“ auf der Agra in Leipzig. Manchmal war in der Jagd-Halle ein Bellen zu hören, manchmal auch ein Klautschen von Hunden. Die hatten mit unabsichtlichen Fußtritten von Besuchern Bekanntschaft gemacht. Allein am Sonnabend waren so viele Besucher und Fachleute gekommen, dass kleine Hunde wie Teckel, die an diesem Tag ihren Auftritt hatten, vorsichtshalber von Herrchen oder Frauchen getragen wurden. Ob das Jagen, Fischen oder der Wald – alles bietet Freizeit und Erholung, aber auch Verantwortung.

Afrikanische Schweinepest kommt näher

Teresa Brose vom Sachsenforst erklärte Interessenten das Problem der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und meinte, dass es sich um „ein sensibles Thema handelt“. Noch habe es kein Wild- oder Hausschwein mit dieser Erkrankung hier zu Lande gegeben, aber die Fälle kämen näher, und zwar aus dem Osten. Erste Fälle seien im Juni in der Tschechischen Republik bekannt geworden, ergänzte Roland Köllner vom Forstbezirk Leipzig. Er betonte auch, dass der Virus der ASP für den Menschen ungefährlich sei, er übertrage sich nur von Schwein zu Schwein und sei auch für das Hausschweinen tödlich. „Angeboten werden Schulungen für Jäger sowie Vorträge von Veterinärmediziner sowie hier auf der Messe, und wir halten Kontakt per E-Mail“, so Köllner. Schließlich sei es wichtig, die Krankheit schnell zu erkennen. „Nur so kann die Übertragung des Virus, der sich hartnäckig hält“, eingedämmt werden. Und er warnte vor Panikmache, die völlig „unangebracht ist“.

Jäger informieren sich zu speziellen Hunderassen

Der Wellerswalder Jäger Karl-Heinz Börtitz war mit seinem Enkel Eric (13) zur Messe gekommen. Die ist für ihn jedes Jahr „ein Muss“, wie er sagte. Am meisten interessierten ihn die Jagdhunde, konkret die Rasse Deutsch-Kurzhaar, die er selbst erfolgreich züchtet. Bei einer Herbstzuchtprüfung sei sein Vierbeiner „Beste Hündin“ geworden. Auf die Frage, ob der Enkel auch Jäger werden möchte, antwortete er vorsichtig: „Das weiß ich noch nicht.“ In den beiden Hallen und auf dem Außengelände ist den Organisatoren gelungen, nicht nur die Neugier der vielen Gäste zu stillen, vor allem Wissen zu vermitteln – für Kinder und Erwachsene.

Von Gabi Liebegall

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