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Oschatz Oschatzer investiert mehr Geld in Kultur, Tourismus, Jugend und Sport
Region Oschatz Oschatzer investiert mehr Geld in Kultur, Tourismus, Jugend und Sport
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04:59 11.01.2019
Bibliothek und Co. sind im Eigenbetrieb zusammengefasst. Quelle: Dirk Hunger
Oschatz

Mehr Geld für Kultur und Tourismus als in den vergangenen Jahren möchte die Stadt im kommenden Jahr in die Hand nehmen – und ausgeben. Das geht aus dem Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb der Oschatzer Kultureinrichtungen (EOK) für 2019 hervor. Das Zahlenwerk lag den Stadträten jüngst zum Beschluss vor, ebenso der Jahresabschluss des EOK für 2017 und Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfung des Eigenbetriebs für 2018. Es gab keine Einwände gegen alle drei Beschlussvorlagen.

Zuschuss steigt jährlich

Veranschlagt sind für den Betrieb des Stadt- und Waagenmuseums, der Oschatz-Information, der Stadtbibliothek, sowie der kommunalen Sportstätten und Spielplätze, die im EOK zusammengefasst sind, für 2019 Ausgaben in Höhe von 590 000 Euro. Dem gegenüber stehen voraussichtliche Einnahmen in Höhe von 140 000 Euro. Das dadurch verbleibende Defizit von 450 000 Euro wird aus dem städtischen Haushalt zugeschossen, das lässt sich die Stadt also etwas kosten. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr bezifferten sich die Ausgaben auf 540 000 Euro und die Einnahmen auf rund 130 000 Euro, das Defizit lag demzufolge bei 410 000 Euro. Im Jahr 2017 lag der Zuschuss bei 338 000 Euro (Einnahmen 147 000 Euro, Ausgaben 486 000 Euro).

Kulturraum-Kürzungen

Den steigenden Bedarf an Mitteln für den Eigenbetrieb begründete Kämmerer Jörg Bringewald unter anderem mit höheren Personalkosten, geringeren Zuwendungen des Kulturraums Leipziger Raum und verstärkter Präsenz der Oschatzer Tourismusinitiativen auf Messen, Ausstellungen und anderen publikumswirksamen Veranstaltungen. Da der Mehraufwand für alle drei Posten jedoch nicht überraschend kam und man darauf vorbereitet gewesen sei, könne die zusätzliche Subvention für Kultur, Tourismus, Jugend und Sport finanziell geschultert werden, so Bringewald weiter. Die Kürzungen der Kulturraumzuschüsse wurde angekündigt, die zusätzlichen Personalaufwendungen per Beschluss getragen.

Von Christian Kunze

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