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Oschatz Oschatzer stimmen über neuen Namen fürs „Platsch“-Bad ab
Region Oschatz Oschatzer stimmen über neuen Namen fürs „Platsch“-Bad ab
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13:46 02.11.2018
Die Abschiedsparty Ende Oktober im Platschbad Oschatz war gut besucht. Nun ist die Wasserlandschaft geschlossen. Nach Silvester schließt auch die Sauna. Quelle: Foto: Christian Kunze
Oschatz

Im September rief die Oschatzer Freizeitstätten GmbH auf, sich mit Namensvorschlägen zur neuen „multifunktionalen Freizeiteinrichtung“ zu beteiligen. Sie besteht aus Saunadorf, Wellnessbereich, Schwimmhalle, Vier-Bahnen-Wettkampf-Kegelanlage und einem Hostel (ganzjährige Übernachtungsmöglichkeiten als Ergänzung zum Europäischen Jugendcamp, das nur im Sommer genutzt werden kann).

Wie soll das Platsch-Bad künftig heißen?

Für das Oschatzer Erlebnisbad Platsch wird ein neuer Name gesucht, wie es nach dem Umbau heißen soll.

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Es gingen insgesamt 65 Vorschläge ein. Eine Jury, bestehend aus Stadtrat Henry Korn (Freie Wähler), Rita Klingner (Mitglied im Badbeirat), Anja Helbig (Oschatzer Gilde), Grit Marsch (Werbegemeinschaft Oschatz) und Oberbürgermeister Andreas Kretschmar entschied sich für folgende drei Vorschläge:

B20 – steht für die Anschrift des Bades in der Berufsschulstraße 20

XXO – XXL steht für etwas Großes, mit fünf Säulen bietet die Einrichtung etwas Großes. Um das O für Oschatz zu integrieren, wurde daraus XXO

Wellomy – Ausgangspunkt ist der Grundriss des Objektes in Form des Buchstaben „y“. „Well“ steht für Wasser-Wellen und Wellness, das „O“ für Oschatz, das „m“ für Multifunktionalität

„Alle dieses Namensvorschläge haben eine Klangästhetik, einen Bezug zum Objekt mit seinem zukünftigen Angebot, sie sind innovativ, einprägsam und gut vermarktbar. Wir rufen nunmehr noch einmal alle Besucher und Freunde des Bades auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Überlegungen zu einem neuen Logo gibt es ebenfalls schon, diese sind jedoch noch nicht abgeschlossen“, so die Leiterin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH, Uta Moritz.

Neuer Name nötig

Neben den 65 eingereichten Vorschlägen gibt es auch kritische Stimmen. Vor alle in sozialen Netzwerken wie der Plattform Facebook wurde moniert, dass ein neuer Name nicht notwendig und damit nur unnötiger Aufwand verbunden sei. Oberbürgermeister Kretschmar verteidigte die Umbenennung mit dem Argument, dass nach dem Umbau eine neue Einrichtung entstehe. „Das Platsch ist Geschichte. Dem wollen wir mit einem neuen Namen Rechnung tragen.“

Abschiedsparty Platschbad Oschatz mit Stefan Naumann, Amelie-Therese (Mitte) und Lenny-Patrice Quelle: Christian Kunze

Die Saunen sind noch bis Jahresende geöffnet. Der Badumbau soll bis Frühjahr 2020 bewältigt sein und beinhaltet eine Reduzierung der Wasserfläche um 60 Prozent und den Ersatz der 20 Jahre alten Technik. Nötig ist der Umbau, weil die Stadt das Bad erhalten will – für Gesundheits-Kurse, Schulschwimmen, sich aber ein Erlebnisbad wie bisher nicht mehr leisten kann. Der jährliche Zuschuss lag zuletzt bei 900 000 Euro.

Favoriten bestimmen

Abgestimmt werden kann vom 3. November bis zum 2. Dezember im Internet auf www.oschatz-erleben.com/freizeitbad-platsch/namensfindung, per E-Mail an u.moritz@oschatz-erleben.de Betreff: Namensabstimmung, sowie per Post: Oschatzer Freizeitstätten GmbH, Kennwort: Namensabstimmung, Berufsschulstraße 20, 04758 Oschatz. Berücksichtigt werden nur Einsendungen, die unter Angabe des persönlichen vollständigen Namens sowie Wohnortes erfolgen. Mehrfachabstimmungen werden nicht gezählt.

Von Christian Kunze

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