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Oschatz Oschatzer strömen in die „Wasserturmperle“
Region Oschatz Oschatzer strömen in die „Wasserturmperle“
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14:41 30.09.2018
Ria Weber bietet Kürbisse zum Verkauf an, alle bei „Billerts“ gewachsen und geerntet. Zudem gab es Honig, Nüsse und Lavendelsäckchen Quelle: Foto: Axel Kaminski
Oschatz

Der Vereinsvorsitzende Christoph Senkel war begeistert: „Das Wetter meinte es gut mit uns. Ich freue mich, dass so viele Besucher zu unserem Herbstfest kommen.“ Tatsächlich war man kaum zu einem Zeitpunkt allein, wenn man vom Eingang der Anlage zum Vereinsheim schlenderte.

Sonnenschein und die Möglichkeit zu einem Spaziergang entlang zumeist bestens gepflegter Parzellen waren jedoch nicht der einzige Grund, warum viele Oschatzer sich am Wochenende auf den Weg hierher machten. Der Verein hat eine Menge Geschicklichkeits- und andere Spielgeräte gebaut und bot auf seiner Festwiese die Möglichkeit, sich daran auszuprobieren. Da ließen sich die meisten Eltern und Großeltern von ihrem Nachwuchs nicht lange bitten und spielten den Kindern und Enkeln. Gleiches galt für die Bastelstraße, an der das Kürbisschnitzen viele Fans fand – auch unter den Erwachsenen. Die am Sonnabend ausgehöhlten Früchte waren praktischerweise mit Teelicht versehen für den Lampionumzug am Abend bestens geeignet. Bis Halloween dürften sie als gruselige Balkon- oder Terrassenbeleuchtung noch hoch im Kurs stehen.

Kürbis in vielen Variationen

Kürbisschnitzen war trotz des regen Andranges keine Pflichtveranstaltung. Sie konnte auch als Dekoration, zum Kochen oder schon zu Kompott verarbeitet in Gläsern gekauft werden. Außerdem boten Ria Weber und andere Vereinsmitglieder Honig, Nüsse und Lavendelsäckchen zum Verkauf an – in der Sparte geerntet und zu Gunsten der Vereinskasse. Premiere feierte das im vereinseigenen Ofen gebackene Billert-Brot. Durch eine neue Gravur in den Formen hebt sich der Schriftzug „Billert“ aus dem Laib hervor. Wer weder spielen, basteln noch am kleinen Flohmarkt feilschen wollte, konnte gemütlich im Vereinsheim sitzen und der Musik der Oschatzer Folkband „querDurch“ zuhören. Kulinarisch kam jeder auf seinen Geschmack – egal ob man es lieber süß oder deftig mochte.

Von Axel Kaminski

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