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Oschatz Oschatzerinnen in der Sachsenauswahl: "Mit eisernem Willen trainieren"
Region Oschatz Oschatzerinnen in der Sachsenauswahl: "Mit eisernem Willen trainieren"
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17:28 09.01.2012
Die Sachsenauswahlspielerinnen Josephine Hessel (l.) und Michelle Barth. Quelle: Privat
Oschatz

Die Gäste bei diesem Turnier des weiblichen Nachwuchses der Jahrgänge 1996/1997 kommen aus Hamburg, Rheinland-Pfalz, Westfalen, Brandenburg und Sachsen. OAZ sprach im Vorfeld mit zwei jungen Handballerinnen des SHV Oschatz. Josephine Hessel (Rückraum Mitte) wurde seit 2009 und Michelle Barth (Torhüterin) seit 2010 mehrmals in die Sachsenauswahl berufen. Beide spielen bereits seit 2002 beziehungsweise 2005 beim SHV Oschatz.

Frage: Wie wird man Auswahlspielerin in Sachsen?

Josephine Hessel: Zunächst muss man mit eisernem Willen trainieren, damit man auf sich aufmerksam machen kann. Dann führt der Weg über die Bezirksauswahl und schließlich wird man zu Lehrgängen für die Sachsenauswahl berufen.

Was habt ihr Euch für dieses Pokalturnier vorgenommen?

Michelle Barth: Wir wollen natürlich um das Weiterkommen spielen und rechnen uns auch ganz gute Chancen mit der Sachsenauswahl aus. Ganz wichtig ist es, dass wir unser Vorhaben als Team umsetzen, denn Handball ist nun mal kein Sport für Individualisten. Außerdem befinden sich mit Miriam Ihle und Sarah Olivia Glaw, die jetzt beim HC Leipzig spielen, noch zwei weitere ehemalige Oschatzer Spielerinnen in der Sachsenauswahl.

Wann und wo seid Ihr am Wochenende beim Länderpokalturnier in Oschatz zu sehen?

Michelle Barth: Das Nachwuchsturnier findet in der Rosentalsporthalle statt. Am Sonnabend wird von 11 bis 18 Uhr gespielt. Am Tag darauf nehmen wir und all die anderen Auswahlteams von 8.30 bis 15.30 Uhr den Ball in die Hände.

Josephine Hessel: Wir Handballerinnen würden uns auf alle Fälle über einen regen Zuschauerzuspruch an beiden Tagen freuen.

Ihr geht beide am Thomas-Mann-Gymnasium in Oschatz zur Schule. Lassen sich Handballtraining, Punktspielbetrieb, Auswahllehrgänge und Schule gut vereinbaren?

Josephine Hessel: Man muss sich schon gut organisieren können, denn ob wir da waren oder nicht - die Klausuren und Leistungskontrollen müssen wir alle schreiben.

Michelle Barth: Eine Sonderbehandlung gibt es sicher nicht für uns. Wir bemühen uns sehr, versäumten Stoff zeitnah nachzuarbeiten, finden aber auch gesprächsbereite Lehrer dafür.

Wie oft trainiert Ihr in der Woche?

Josephine Hessel: Viermal wöchentlich und 14-tägig findet das Stützpunkttraining für die Auswahl statt.

Michelle Barth: Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Trainingseinheiten in Oschatz und in Riesa stattfinden. Ohne die Unterstützung unserer Eltern wäre das gar nicht möglich. Sie sichern die Fahrten zum Training und zu den Punktspielen ab. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle einmal ganz toll bedanken.

Welche Ziele habt Ihr beim SHV Oschatz?

Josephine Hessel: Das kann ich ganz klar beantworten. Ich möchte irgendwann in der 1. Frauenmannschaft des Vereines spielen.

Michelle Barth: So richtig habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Ich möchte mich auf die gegenwärtigen Aufgaben konzentrieren und hier gute Leistungen bringen.

Finden sich Eure Vorbilder in der Welt des Handballs?

Josephine Hessel: Ja, ich finde das variable Spiel von Filip Jicha vom THW Kiel klasse.

Michelle Barth: Mein Vorbild ist ein Torhüter: Johannes Bitter vom HSV.

Fragen:

Kerstin Staffe

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