Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Oschatzerinnen trainieren „Oscar-Verleihung“ fürs Weihnachtsturnen
Region Oschatz Oschatzerinnen trainieren „Oscar-Verleihung“ fürs Weihnachtsturnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 18.10.2017
Seit den Herbsferien trainieren sie Turnerinnen und Turner für das Weihnachtsturnen am 15. und 15. Dezember. Ein zweistündiges Programm wollen sie füllen. Quelle: Foto: Kristin Engel
Anzeige
Oschatz

Ein Sprung, eine Drehung, rhythmische Bewegungen. Doch noch läuft nicht alles so, wie es sich Turnerinnen und Trainerin vorstellen. Der Moment des Absprungs ist noch nicht identisch, die Handbewegungen sitzen noch nicht perfekt. Doch noch ist ein wenig Zeit zum trainieren. Die Proben für das traditionell Weihnachtsturnen laufen auf Hochtouren.

Startschuss in den Herbstferien

Bereits in den Herbstferien ging es los. Denn in diesen zwei Wochen musste der größte Teil des Programms sitzen. Es ist mittlerweile das 29. Weihnachtsturnen des 170 Jahre alten Oschatzer Turnvereins. Zehn Kinder- und drei Erwachsenengruppen bereiten derzeit das Programm vor. „15 Übungen sollen beim Weihnachtsturnen am 15. und 16. Dezember gezeigt werden. Jede Gruppe präsentiert einen Tanz. Zwischen den Showtänzen werden turnerische Elemente vorgeführt. Diese werden jedoch – anders als bei den Wettkämpfen – mit Musik untermalt. Dazu kommt die Eröffnung und der Schluss. Zwei Stunden werden damit gefüllt. Da bleibt kaum Zeit für eine Pause“, sagt Emily Griehl. Die 18-Jährige unterstützt die Trainer und ist selbst bei einer Formation dabei. Die Choreographien wurden von Marion und Tina Weidemann zusammen mit den Tänzern in der ersten Ferienwoche erarbeitet.

Showtänze mit bekannten Titeln

In diesem Jahr entschieden sich die Oschatzer Turner für das Motto „Oscarverleihung“. Auch die einzelnen Showtänze tragen bereits Titel, auf denen sich die Tänze aufbauen. Darunter zum Beispiel „Twilight“, „Vaiana“, „James Bond“, „Marry Poppins“ oder „Fluch der Karibik“.

„Das Haupttraining fand in den Herbstferien statt. Bis zu deren Ende waren von den zehn Showtänzen etwa vier so weit abgeschlossen, dass sie nur noch trainiert werden mussten. Somit haben wir noch viel Arbeit vor uns. Neben dem Training müssen wir uns auch noch auf die bevorstehenden Wettkämpfe vorbereiten“, so Emily.

Kostüme sind abgestimmt

Doch sie ist optimistisch, dass bis zum Weihnachtsturnen alle Tänze und Turnübungen sitzen werden. Das Training ist jedoch nicht das Einzige, an das gedacht werden muss. Denn auch die Kostüme und Requisiten für die „Oscarverleihung“ sind auf die Übungen abgestimmt. Viele der Mütter und Omas unterstützen die Gruppen, wenn es um die Outfits der Turner geht. Die Stoffe und Ideen gibt es vom Verein, der Rest wird den Hobby-Schneiderinnen überlassen.

Bei den Requisiten müssen die Väter mit anpacken. „Für die Übung Flash Dance, bei der ich mitmache, benötigen wir eine große Spiegelwand. Hier müssen die Papas ran“, verrät die Jugendwärtin. Den letzten Feinschliff wird es dann kurz vor den beiden großen Tagen Mitte Dezember geben. Bis dahin müssen Kostüme, Requisiten und Tänze stehen.

Das Weihnachtsturnen des Oschatzer Turnvereins findet für alle Sponsoren und Unterstützer am Freitag, 15. Dezember um 19 Uhr in der Rosentalsporthalle Oschatz in der Berufsschulstraße 8 statt. Zwei weitere Veranstaltungen wird es am Sonnabend, 16. Dezember um 16 Uhr und 19 Uhr geben. Der Kartenverkauf beginnt in Kürze.

Von Kristin Engel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Fernsehteam der RTL-Sendung „Explosiv“ drehte kürzlich auf dem Hof von Volkmar Beier in Luppa. In dem Beitrag ging es um ein Video, worin zu sehen war, wie ein Lehrer vor Schülern ein Huhn tötete. Reporterin Franka Biederstädt wollte dazu die Meinung des Luppaer Geflügelzüchters hören.

17.10.2017

Die namensgleichen Orte Thalheim (Stadtteil von Oschatz) und Thalheim im rumänischen Siebenbürgen haben seit Jahren eine enge Verbindung. Der Sachse Harald Wächter besuchte jetzt wieder die rumänischen Namensvetter – und war erstaunt.

17.10.2017

Als jahrgangsbester Junggeselle der Fleischer im Bezirk der Handwerkskammer Leipzig hat sich Felix Zieger am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks beteiligt. Die Qualifikation für den Bundesausscheid schaffte der Mitarbeiter der Oschatzer Fleischwaren GmbH jedoch nicht.

17.10.2017
Anzeige