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Oschatz PS-starke Technik ist das Zugpferd beim Tag der offenen Tür in Malkwitz
Region Oschatz PS-starke Technik ist das Zugpferd beim Tag der offenen Tür in Malkwitz
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06:00 13.06.2016
In der großen Halle des Agrargutes Malkwitz gab es umfangreiche Informationen über das Landwirtschaftsunternehmen. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Malkwitz

Zur Festhalle herausgeputzt haben Jana und Dirk Paulsen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern eine der großen Hallen des Agrargutes Malkwitz. Wo sonst Getreide gelagert wird, wollen die Gastgeber am „Tag des offenen Hofes“ über ihre Arbeit informieren. „Aller zwei Jahre laden wir dazu nicht nur unsere Landverpächter mit ihren Familien ein, sondern wollen der Öffentlichkeit auch Einblicke in die Arbeitsabläufe unsere Betriebe geben“, erklärt Jana Paulsen während ihr Mann immer wieder Hände der Gäste schüttelt und erste Fragen beantworten muss.

Als sich die Halle gut gefüllt hat, eröffnet der Hausherr und informiert zum vorbereiteten Programm. „Wir möchten mit unseren Angeboten heute die Landwirtschaft ein Stück näher bringen“, beginnt Dirk Paulsen. Er möchte aber auch erreichen, dass der Verbraucher ein besseres Gefühl für die Produkte der deutschen Landwirte erhalte. „Ab 14 Uhr laden wir zu Rundfahrten zu unseren Feldern ein. Sie könne mir dann alle Fragen stellen, die Sie bewegen“, erklärte der Landwirt. Zudem machte er neugierig, auf die ausgestellte Landwirtschaftstechnik auf dem Betriebsgelände. Riesige Lader, Traktoren, Häcksler und andere PS-starke Technik lockte vor allem jene Männer an, die einst selbst in der Landwirtschaft tätig waren und heute ihren Ruhestand genießen. Wenn der Chef nicht gleich selbst als Ansprechpartner zur Verfügung stand, dann sprangen seine Mitarbeiter ein, die alle an diesem Tag unschwer an ihren weißen Shirts mit dem Logo des Landwirtschaftsbetriebes zu erkennen waren.

1992 startete Dirk Paulsen in Luppa mit seinem Landwirtschaftsbetrieb. Heute bilden neben dem Luppaer Standort mit dem Biohof und dem Hofladen auch das Agrargut Malkwitz, das Getreidelager am Collm und ein Agrarlogistikbetrieb die Säulen des unternehmerischen Tuns. 64 Mitarbeiter sind in den Bereichen beschäftigt. Zwei junge Leute erhalten derzeit eine Ausbildung zum Landwirt. Hinzu kommen noch 25 Saisonkräfte. Auf 130 Hektar betreiben die Paulsens konventionelle Landwirtschaft. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem biologischen Anbau.

Auf 680 Hektar wächst vorrangig Gemüse. Der Großteil der auf den Feldern angebauten Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Erbsen und Bohnen wird weiter verarbeitet. Der Biohof ist Vertragspartner von Frosta. „Von der Ernte bis zur Lieferung zu den Partnern liegen maximal acht Stunden, damit das Gemüse so frisch wie möglich verarbeitet werden kann oder den Kunden in den Geschäften zur Verfügung steht“, erklärt Jana Paulsen. In ihrem Luppaer Hofladen wird es natürlich neben einem breiten Sortiment weiterer landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Region angeboten.

Von Bärbel Schumann

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