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Packender Kampf von Riesa/Oschatz wurde belohnt

Packender Kampf von Riesa/Oschatz wurde belohnt

HC Glauchau/Meerane II 26:20 (13:11). Aufsteiger gegen Absteiger - auf dem Papier eine vermeintlich eindeutige Sache. Das anfängliche Abtasten beider Teams bestimmte die ersten Minuten, bevor die HSG in der zweiten Minute der erste Treffer gelang.

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Felix Ehrenberg (Nr. 19) versucht den Ball im Gehäuse des HC Glauchau/Meerane II unterzubringen. Am Ende gewinnt die HSG Riesa/Oschatz deutlich.

Quelle: Dirk Hunger

HSG Riesa/Oschatz. Die Gäste spielten schwungvoll und glichen im Gegenzug zum 1:1 aus und legten mit dem 1:2 nach. Die Heimsieben trug die Angriffe lange und geduldig vor, bis Willi Schubert das Leder in die Maschen zum 2:2 drosch. Dennoch stockte der HSG-Motor in den Anfangsminuten. Die Gäste wirkten wacher und gingen beim 2:4 erstmals mit zwei Treffern in Führung. Das veranlasste Trainer Thomas Schneider eine Auszeit zu nehmen und das Team neu einzustellen. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Erst erzielte Marcel Kühnel das 3:4. Nach starker Abwehrarbeit wurde sofort ein Tempogegenstoß eingeleitet und Marcel Kühnel konnte trotz Foulspiels das 4:4 markieren. Für die Nummer vier der Gäste zog dieses Foul die rote Karte nach sich. Trotz Überzahlspiel gelang dem Gastgeber nach harmlosem Angriffsspiel kein Treffer. Im Gegenzug netzte der HC zum 4:5 und danach zum 4:6 ein. Jetzt kämpften sich die HSG-Männer immer mehr in die Partie. In der Deckung wurde Beton angerührt und um jeden Ball gekämpft. Beim 6:6 waren beide Teams wieder auf Augenhöhe. Ein gut aufgelegter Ronny Anders im HSG-Gehäuse reihte sich ebenfalls bestens in das Heimteam ein. Mit Tempogegenstößen wurden immer wieder Nadelstiche gesetzt und die HSG ging erstmals mit zwei Toren in Führung (8:6/19. Minute). Fans und Spieler hatten jetzt die richtige Betriebstemperatur und heizten den Gästen mächtig ein. Der Gäste-Trainer sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Trotzdem konnte die HSG-Führung mit 13:11 bis zur Halbzeit gehalten werden.

 

Spannung pur in der Oschatzer Rosentalsporthalle sollte sich auch in der zweiten Halbzeit erst einmal nicht ändern. Es dauerte geschlagene neun Minuten, bis einem Team der erste Treffer in Hälfte zwei gelang - mit Siebenmeter trafen die Gäste. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Besonders in den Anfangsminuten hatte die HSG-Sieben wieder Startschwierigkeiten. Über die Stationen 14:12, 15:14 und 17:15 konnten sich die Spieler bis zur 45. Minute auf drei Tore absetzen (18:15). Auch im zweiten Spielabschnitt glänzte Ronny Anders zwischen den Pfosten. Ein gehaltener Siebenmeter wurde von den Fans euphorisch bejubelt. Jörg Lehmann, gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt, schraubte zudem das Ergebnis auf erstmals vier Tore hoch (19:15). Um den Spielfluss der Heimmannschaft zu stoppen, nahm der HC-Trainer wieder eine Auszeit. Doch es half nichts. Unbeirrt machte der Gastgeber weiter und überrannte die Gäste. Beim Stand von 23:17 (55.) war die Entscheidung gefallen. Die Fans feierten das Team und spendeten tosenden Applaus. Beim Abpfiff stand die Sechs-Tore-Führung mit dem Endstand von 26:20. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das HSG-Team einen souveränen Sieg einfuhr. Der packende Kampf um die zwei Punkte macht Lust auf mehr. Dank gilt den zahlreichen Fans, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben.

 

Riesa/Oschatz: Anders, Schröber; Wunder (4), Sarnizei, Kühnel (4), Staffe (1), Camen (2), Lehmann (7/3), Rädler (1), Steinert (1), Ehrenberg (3), Schubert (2), Seefeld (1). Christoph Bräuer

Christoph Bräuer

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