Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Pappeln am Bornitzer Teich reif für die Kettensäge
Region Oschatz Pappeln am Bornitzer Teich reif für die Kettensäge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:30 13.02.2014
Schweres Gerät fährt am Bornitzer Teich vor und rückt den Pappeln dort zu Stamme: Aus dem Holz der Bäume werden unter anderem Streichhölzer oder Tischtennisschläger hergestellt oder es wird zu Sperr- und Spanholzteilen verarbeitet. Quelle: Sven Bartsch

Die Aktion ist nicht unumstritten, wie Reaktionen seitens des Heimatvereines und Lesermeinungen in der OAZ zeigen (wir berichteten).

Jetzt hat sich auch Horst Großmann aus Luppa zu Wort gemeldet. "Ich finde die Fällung der Pappel am Bornitzer Teich für gerechtfertigt. Ich war vor 50 Jahren dabei, als wir die Stecklinge in die Erde gebracht haben", erinnert sich Großmann. Damals wurden zehnmal so viele Pflanzen in die Erde gebracht, wie dann auch wirklich angewachsen sind. "Die Bäume sind heute ausgewachsen und schlagreif. Wenn die Pappeln ihren Zenit überschritten haben, fängt der Baum langsam an, sich zu zersetzen und wird zur Gefahrenquelle", meint Großmann. Viel wichtiger ist es ihm, dass nachfolgende Neubepflanzungen zeitig genug geplant werden. Eine andere Meinung hat er zur Straßenbepflanzung zwischen Dahlen und Börln. "Dort hat man das dichte Unterholz entfernt und die eigentlich gefährlichen Pappeln stehen lassen. Das kann ich nicht begreifen", sagt der Luppaer. Andererseits kritisiert er, dass bei Baumbepflanzungen an den Straßenrändern nicht die richtigen Baumarten gewählt wurden und so jetzt viel Pflegeaufwand entsteht. "An die B 6 zwischen Oschatz und Luppa gehört eigentlich der Ahorn und nicht die Eiche" sagt Großmann. H.Rösner/C.Kunze

Hagen Rösner

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Rund 2000 Einwohner im Einzugsgebiet des Abwasserverbandes Untere Döllnitz (Oschatz, Dahlen, Liebschützberg, Naundorf) sollen an den Freistaat Sachsen eine sogenannte Abwasserabgabe zahlen.

12.02.2014

Es ist eine Entwicklung, die vor kaum einem kleinen Dorf halt macht: die Schließung von Verkaufsstellen, die vor allem ältere Einwohner zwingt, Alternativen für den wöchentlichen Einkauf zu finden.

12.02.2014

Das Wagnis ist geglückt: Im November 2011 ersteigerten sechs risikofreudige Investoren das vier Hektar große Grundstück der ehemaligen Filzfabrik.

12.02.2014
Anzeige