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Pappeln am Bornitzer Teich reif für die Kettensäge

Pappeln am Bornitzer Teich reif für die Kettensäge

Und da waren sie weg: Unlängst ließ die Gemeinde Liebschützberg mehrere Pappeln fällen. Diese standen am Bornitzer Teich und sollten jetzt aus Sicherheitsgründen verschwinden, bevor herabstürzende Äste oder entwurzelte Baumriesen Schäden verursachen.

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Schweres Gerät fährt am Bornitzer Teich vor und rückt den Pappeln dort zu Stamme: Aus dem Holz der Bäume werden unter anderem Streichhölzer oder Tischtennisschläger hergestellt oder es wird zu Sperr- und Spanholzteilen verarbeitet.

Quelle: Sven Bartsch

Bornitz/Luppa. Die Aktion ist nicht unumstritten, wie Reaktionen seitens des Heimatvereines und Lesermeinungen in der OAZ zeigen (wir berichteten).

 

Jetzt hat sich auch Horst Großmann aus Luppa zu Wort gemeldet. "Ich finde die Fällung der Pappel am Bornitzer Teich für gerechtfertigt. Ich war vor 50 Jahren dabei, als wir die Stecklinge in die Erde gebracht haben", erinnert sich Großmann. Damals wurden zehnmal so viele Pflanzen in die Erde gebracht, wie dann auch wirklich angewachsen sind. "Die Bäume sind heute ausgewachsen und schlagreif. Wenn die Pappeln ihren Zenit überschritten haben, fängt der Baum langsam an, sich zu zersetzen und wird zur Gefahrenquelle", meint Großmann. Viel wichtiger ist es ihm, dass nachfolgende Neubepflanzungen zeitig genug geplant werden. Eine andere Meinung hat er zur Straßenbepflanzung zwischen Dahlen und Börln. "Dort hat man das dichte Unterholz entfernt und die eigentlich gefährlichen Pappeln stehen lassen. Das kann ich nicht begreifen", sagt der Luppaer. Andererseits kritisiert er, dass bei Baumbepflanzungen an den Straßenrändern nicht die richtigen Baumarten gewählt wurden und so jetzt viel Pflegeaufwand entsteht. "An die B 6 zwischen Oschatz und Luppa gehört eigentlich der Ahorn und nicht die Eiche" sagt Großmann. H.Rösner/C.Kunze

Hagen Rösner

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