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Parken im Grünen: Danke, OBI Oschatz und SV Merkwitz

Achtung, Satire! Parken im Grünen: Danke, OBI Oschatz und SV Merkwitz

Die Agrargenossenschaft Naundorf stellt die Milchproduktion zugunsten des Hopfenanbaus ein – das rechnet sich, Bier wird immer getrunken, egal was es kostet. Keine Kosten scheut Roy Köhler, um das Park-Wirrwar vorm OBI in Oschatz zu beenden. Der Marktleiter und die Fußballer des SV Merkwitz haben eine Lösung, von der auch die Kicker profitieren.

Das Oschatzer OBI-Baumarktteam ist bereit für die Offensive „Parken im Grünen“.

Quelle: Dirk Hunger

Naundorf/Oschatz. Die Milchkrise dauert an: Die Preise fürs tierische Getränk sacken weiter in den Keller, die Bauern gehen an die Decke, nur die Kühe stehen still und lassen sich melken. Die Agargenossenschaft Naundorf/Niedergoseln denkt deshalb jetzt um. Die erfolgreiche Hopfenernte in diesem Jahr ist Ansporn für Roland Paul und seine Mitarbeiter. Die Rindviecher werden geschlachtet, die Ställe abgerissen. Statt Milch, mit der kein Geld zu machen ist, investiert der Betrieb in den Hopfenanbau: Der Preis bleibt stabil und seltsamerweise regt sich beim wichtigsten Hopfenerzeugnis, dem kühlen Blonden, keiner auf, dass der Kasten zu wenig (oder gar zu viel) kostet. Mal sehen, was pro Bier in Naundorf hängen bleibt.

Abgehängt sind Autofahrer mit Anhänger, die am Oschatzer Obi-Markt auf den für sie ausgeschilderten Flächen parken wollen. Denn dort darf jeder hin, egal, ob mit Anhänger oder ohne. Hauptsache, er steht innerhalb der weißen Markierungslinien. Klingt komisch, ist aber rechtens. Statt sich weiter mit den anhänglichen Parkstreitigkeiten auseinander zu setzen, ergreift Marktleiter Roy Köhler jetzt die Initiative. Er hat beim Grundstückseigentümer beantragt, den gesamten Parkplatz durch Rasen zu ersetzen. Muttererde und Samen hat er selbst genug im Lager, nun muss bloß noch der steinige Untergrund entfernt werden und die Aussaat kann beginnen. Beides übernehmen die Kicker vom SV Merkwitz. Sie ziehen dann noch die wenigen, für ein Fußballfeld notwendigen Linien und nutzen die Fläche außerhalb der Einkaufszeit zum Trainieren. Der Clou: Parken kann hier außerhalb der Trainingszeiten jeder, wie er mag – egal ob mit oder ohne Anhänger. Genug Platz ist ja da.

Von Christian Kunze

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