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Oschatz Pflanzen und Trödel beim Markt des Dahlener Park- und Schlossvereins
Region Oschatz Pflanzen und Trödel beim Markt des Dahlener Park- und Schlossvereins
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00:18 25.05.2017
Familie Krebs aus Frauenhain gehörte zu den Anbietern beim vierten Pflanzenmarkt auf dem Schlossareal in Dahlen.
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Dahlen

Zum vierten Mal hatte der Dahlener Schloss- und Parkverein zu einem Pflanzenmarkt eingeladen. Zu den Anbietern gehörten die beiden Hobby-Gärtner Anita und Rainer Krebs aus Frauenhain. Jede Menge Tomatenpflanzen hatten sie mitgebracht. Wer sich an ihren Stand begab und einige der Pflanzen davon mit nach Hause nehmen wollte, hatte die Qual der Wahl. „Wir haben verschiedene Sorten mitgebracht“, erklärte Anita Krebs. Noch ehe ein Interessent zu Wort kam, erfuhr er, welche Sorten das sind und wodurch sich ihre Früchte auszeichnen. Von Tomaten in Beerenform wie bei den Johannisbeeren, über grüne Früchte, von buschigen bis rankenden Pflanzen reichte das mitgebrachte Repertoire. „Wir sind beide im Ruhestand, Gärtnern war für uns früher Beruf und Berufung, nun ist es Hobby“, erklärte ihr Mann die besondere Tomatenvielfalt.

Einige Schritte weiter hatte Sabine Just ihren Stand aufgebaut. Doch bei ihr standen Pflanzen nur bedingt im Mittelpunkt. Die Cavertitzerin arbeitet künstlerisch mit Beton, fertigt daraus zum Beispiel Pflanzgefäße. Und so setzte sie einen Lavendelstock in einem der mitgebrachten Gefäße wirkungsvoll in Szene. Auch Skulpturen, deren Formen und Farben ihre Wirkung erst so richtig in Kombination mit Sträuchern, Blumen oder gar einem Baum entfalten, hatte sie mitgebracht. Doch nur wenige Besucher des Dahlener Pflanzmarktes hatten einen Blick für ihren Stand. Sie wollten sich lieber nach Pflanzen umschauen. An den Auslagen von Familie Mirsch nahmen sich viele Besucher Zeit, überlegten, was in den heimischen Garten oder auf den Balkon noch passen könnte.

Doch auch Flohmarktfans kamen an diesem Vormittag auf ihre Kosten, denn Hobby-Händler hatten sich ebenso auf dem Schlossareal eingefunden. „Es könnten aber ruhig einige Anbieter mehr sein – gerade bei den Pflanzen. Wir haben nichts gefunden, aber dafür eine Schlossführung unternommen. So hat sich der Weg dennoch gelohnt“, bemerkte Franka Kühne aus Wurzen beim Gehen. Zugleich zollt sie ein großes Lob dem Verein für sein Engagement.

Von Bärbel Schumann

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