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Oschatz Polizei stellt entlaufenes Rind nahe Schweta
Region Oschatz Polizei stellt entlaufenes Rind nahe Schweta
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14:20 04.06.2018
Niedergoseln Kuh abgehauen Quelle: Fotograf Sven Bartsch
Niedergoseln/Naundorf

Von wegen, nur der Mensch hätte einen freien Willen – auch Tiere können zuweilen recht eigenmächtig handeln. Zu erleben war das am Montag zwischen Niedergoseln und Naundorf: Dort sorgte ein freilaufendes Rind am Vormittag für Aufregung.

Das Tier sei auf den Gleisen des „Wilden Robert“ zwischen Mügeln und Schweta unterwegs – so lautete der Notruf, der am Morgen bei der Polizei Oschatz eingegangen war. Nach intensiver Suche, erklärt ein Sprecher der Polizei auf OAZ-Nachfrage, sei das Rind weiter nördlich aufgespürt worden, konkret auf einem Feld zwischen Schweta, Naundorf und Leuben.

Sieben Männer fangen das Jungrind

Vier Polizisten sowie drei Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Naundorf-Niedergoseln machten sich anschließend daran, das rund eineinhalb Jahre alte Jungrind wieder einzufangen und es in ein Silo zu treiben. „Wir haben es dann fachgerecht angebunden und das arme Tier mit Wasser versorgt“, sagt Roland Paul, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft, auf OAZ-Anfrage.

Schnell konnte der Halter ausfindig gemacht werden, schließlich seien alle Kühe in der landwirtschaftlichen Nutzung über Ohrmarken registriert. Bis zu seiner Abholung weilt der Wiederkäuer nun bei der Agrargenossenschaft. Informationen zum Halter gibt es derzeit keine.

Auf Flucht 15 Kilometer zurückgelegt

Sicher ist nur, dass das entlaufene Rind Ausdauer bewiesen und mindestens 15 Kilometer Wegstrecke auf seiner Flucht zurückgelegt haben muss. Keine außergewöhnliche Distanz, wie Roland Paul sagt: „Ein Rind hat vier Beine und kann damit eine ordentliche Strecke bewältigen.“

Zu Schäden an Gleisbett, Fahrzeugen, Mensch oder Tier ist es laut Polizei seit dem Ausbüxen des Tieres nicht gekommen. Andere Tiere hatten da in der Vergangenheit weniger Glück.

Von Christian Neffe

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