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Oschatz Polizei sucht weiter: Wermsdorfer Patient noch immer vermisst
Region Oschatz Polizei sucht weiter: Wermsdorfer Patient noch immer vermisst
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16:27 31.05.2018
Vermisster Steffen T. Quelle: Foto: Polizei
Wermsdorf

Steffen T. ist weiter unauffindbar. Der Mann war seit vielen Monaten Patient in der Psychiatrie des Fachkrankenhauses Hubertusburg in Wermsdorf. Seit dem 15. Mai ist der 46-Jährige verschwunden und nicht mehr bei der Therapie aufgetaucht.

Wegen fehlender Anhaltspunkte zu seinem Aufenthalt hatte es seit dem 18. Mai keine weitere Suchaktionen gegeben. Nun hat sich die Polizei mit einem Foto des Vermissten erneut an die Öffentlichkeit gewandt.

„Bisher gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall, es wird jedoch noch immer mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen, dass sich der Vermisste in einem der um Wermsdorf befindlichen Waldstücke aufhält“, teilte Behördensprecherin Katharina Geyer mit. Andererseits könnte der Vermisste auch auf dem Weg nach Sitzenroda im Nordwesten von Sachsen sein. Auch im Raum Mutzschen sei T. gesehen worden.

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„Aufgrund seines Krankheitsbildes ist von einer erhöhten Selbstgefährdung auszugehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass er in einen verwirrten Zustand verfällt und dabei andere Menschen bedrohen oder gefährden könnte“, informiert Geyer. Die Polizei bittet darum, nicht mit dem Mann in Kontakt zu treten, sondern lieber die örtliche Polizei zu informieren.

Steffen T. ist nicht das erste Mal aus der Therapie in Wermsdorf verschwunden. Bereit im März und im August des vergangenen Jahres tauchte der Mann im Wermsdorfer Wald unter, wurde sogar mit Hubschrauber und Wärmebildkamera gesucht. Letztlich wurde er beim Lebensmittelkauf in einem Supermarkt aufgegriffen.

Personenbeschreibung

– circa 1,70 bis 1,80 m groß

– scheinbares Alter: 55

– schlank

– trägt einen (ungepflegten) Vollbart

– schwarze, ungepflegte, schulterlange Haare (zottelig)

– sehr ungepflegte Erscheinung aufgrund mangelnder Hygiene

– grüne Latzhose

– leidet unter Wahnvorstellungen

– hat höchstwahrscheinlich Bargeld bei sich

Hinweisgeber werden gebeten, sich umgehend beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Straße 2, Telefon 03435/650100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Von Hagen Rösner/bw

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