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Polizei verhindert Zugunglück in Oschatz

Polizei verhindert Zugunglück in Oschatz

Das war knapp: Eine Zivilstreife der Bundespolizei hat am Dienstagabend sozusagen in letzter Minute im Bereich des Oschatzer Bahnhofes ein mögliches Zugunglück verhindert.

Oschatz. von frank hörügel

 

Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren hatten gegen 19.30 Uhr im Bahnhofsbereich Steine und Holz auf die Gleise gelegt.

 

Für Verwunderung sorgte bei den Bahnreisenden, die mit dem Regionalexpress von Leipzig nach Dresden (planmäßige Ankunft in Oschatz: 19.38 Uhr) unterwegs waren, ein plötzlicher Halt auf freier Strecke in Höhe von Merkwitz. Der Zugführer erklärte über Lautsprecher, dass der Bahnhof Oschatz wegen Vandalismus nicht angefahren werden könne und sich die Fahrt deshalb auf unbestimmte Zeit verzögere. Nach einer Viertelstunde rollte der Zug dann aber weiter. Von Vandalismus war am Oschatzer Bahnhof keine Spur. Die Hindernisse auf den Gleisen waren bereits weggeräumt worden.

 

"Unsere Beamten reagierten schnell. Sie ließen die Strecke sofort sperren, um Schlimmeres zu verhindern. Denn nur wenige Minuten später wäre der Regionalexpress aus Leipzig im Bahnhof Oschatz planmäßig eingefahren", informierte gestern Jens Damrau, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Leipzig. Gegen die beiden aus Oschatz stammenden Jungen, die auf frischer Tat ertappt worden waren, hat die Bundespolizei Leipzig nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

 

In diesem Zusammenhang weist die Behörde darauf hin, wie gefährlich das Errichten von Hindernissen im Bahnbereich ist. Damrau: "Es handelt sich nicht um einen Dummenjungenstreich. Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz." Die Gefahren, die beim unberechtigten Betreten von Bahnanlagen entstünden, würden nicht nur von Kindern unterschätzt. Die Bremswege der Züge seien je nach Geschwindigkeit sehr lang. "Weiterhin ist die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen nicht zu unterschätzen. Personen, die sich bei Durchfahrt des Zuges zu nah am Gleis aufhalten, können mitgerissen werden oder das Gleichgewicht verlieren und sich dabei schwere Verletzungen zuführen", warnt Pressesprecher Damrau.

Hörügel, Frank

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