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Oschatz Preis für Trinkwasser im Raum Oschatz bleibt 2017 konstant
Region Oschatz Preis für Trinkwasser im Raum Oschatz bleibt 2017 konstant
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15:13 19.12.2016
Quelle: picture alliance / dpa
Oschatz/ Döbeln

Die Vertreter des Wasserbandes Döbeln-Oschatz (WVDO) beschlossen am Montag in ihrer Verbandsversammlung die Fortschreibung der Entgeltkalkulation 2017. Derzeit gilt die im Jahr 20ß13 aufgestellte Kalkulation für die Jahre 2014 bis 2016. Die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschafts GmbH (DOWW), an der neben dem Verband die Oewa als Betriebsführer beteiligt ist, schlug den Vertreter die Verlängerung des Entgeltzeitraumes um ein Jahr vor. In Sachsen sei eine Kalkulationszeitraum von fünf Jahren zulässig. „Die gestiegenen Erlöse aus dem Wasserverkauf und die geringer als geplant ausgefallenen Aufwendungen für Material, inklusive des Kapitaldienstes, sprechen für eine solche Verfahrensweise“, erläuterte Uwe Leinen von der Oewa. Mit diesem Beschluss bleiben die Entgelte für Trinkwasser im kommenden Jahr konstant.

Verbandsgeschäftsführer Stephan Baillieu zog in seinem Bericht eine Bilanz für das Jahr 2016. Er konstatierte einen leichten Anstieg des Trinkwasserverkaufs trotz gesunkener Einwohnerzahl. Zu den wichtigsten in diesem Jahr fertiggestellten Investitionen hätten die Sanierung des Wasserturmes Leisnig sowie die Arbeiten am Hochbehälter Hartha gehört. In Wermsdorf sei der Anschluss des Industriegebietes Zeppelinwiesen erweitert worden. In Mügeln habe man beim grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt die Trinkwasserleitungen erneuert.

Seitens des Betriebsführers Oewa konkretisierte der Döbelner Niederlassungseiter Wolf-Thomas Hendrich einige Zahlen. Wohnten im Bereich des WVDO im Jahr 2000 noch 125 333 Einwohner, so sind es derzeit 102 787. Die Zahl der Kunden, sprich Anschlüsse, sei dabei nahezu konstant geblieben. Allerdings sank die durchschnittliche Haushaltsgröße von 4,34 Personen auf 3,55.

Weit vorangekommen sei man bei der Umsetzung des 2013 beschlossenen Versorgungskonzeptes. Um Betriebskosten zu sparen, soll die Anzahl der Wasserwerke von 20 auf zwölf sinken. Derzeit sind es 16. Von einst 42 Hochbehältern gäbe es noch 38. Das Konzept sieht 36 vor – unter Beibehaltung der Speicherkapazität.

Wolf-Thomas Hendrich ging in seinem Bericht auch auf die Problematik der erhöhten Nitratkonzentration im deutschen Trinkwasser ein. Bei einem Drittel aller Grundwasserleiter werde ein Wert von 50 Milligramm pro Liter überschritten. Im Bereich des Wasserverbandes gäbe es nördlich der A 14 ein Problem. „Der hohe Nitrateintrag ist mindestens Ergebnis der letzten 20, 30 Jahre“, betonte er. Oewa und Wasserverband nähmen derzeit an einem Forschungsprojekt teil, bei dem der Einsatz von Gärresten aus Biogasanlagen als Ersatz für Dünger untersucht wird. „Aktuell muss in keinem Wasserwerk eine Nitrateliminierung erfolgen“, sagte Wolf-Thomas Hendrich auf OAZ-Nachfrage. Als technische Möglichkeit zur Reduzierung der Belastung nutze man die Möglichkeit, belastetes Wasser mit unbelastetem zu mischen. „Die Trinkwasserqualität entspricht den Vorgaben der Trinkwasserverordnung“, unterstrich Uwe Leinen.

Von Axel Kaminski

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