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Privates Bildungszentrum für soziale und medizinische Berufe in Oschatz gewährt Einblicke in seine Arbeit

Privates Bildungszentrum für soziale und medizinische Berufe in Oschatz gewährt Einblicke in seine Arbeit

Nina Grimm zückt den Fotoapparat. Nur wenige Sekunden vergehen, bis sie ein Ehepaar, an einer Schulbank sitzend, im Focus hat. Ein Klick und schon hat sie die Beiden bei einem der angebotenen Tests fotografiert.

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Beim Tag der offenen Tür am Privaten Bildungszentrum haben die Gäste die Möglichkeit, den Schülern bei der Ausbildung über die Schultern zu schauen.

Quelle: Sven Bartsch

Oschatz. Ein Test, den angehende Heilerziehungspfleger am Tag der offenen Tür am Privaten Bildungszentrum für soziale und medizinische Berufe in Oschatz für Besucher vorbereitet haben. Er soll die Besucher in die Situation jener Menschen versetzen, die im Alter mit körperlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen haben. Simpel sind Hilfsmittel: Schwere Arbeitsschutzhandschuhe simulieren beispielsweise die Situation. Und so braucht Otto-Normal-Verbraucher schon einige Minuten, bis er die bereit liegenden Nägel mit dem Hammer in einem Stück Holz, die Handschuhe tragend, versenkt hat. "Man benötigt Geduld, bis die Aufgabe erledigt ist. Geduld, die vor allem im Umgang mit Behinderten oder auch älteren Menschen gefragt ist", erklärt die Dahlenerin. Immer und immer wieder muss die 29-jährige Auszubildende Fragen der Besucher beantworten. Ulrich Klötzer, einer der Fachbereichsleiter des Hauses, muss wie seine Kollegen in den anderen Räumen an diesem Tag viele Fragen zu Praktika, Ausbildungsablauf und Inhalten beantworten. Vor allem auch Eltern wollen genau wissen, was ihre Kinder mit dem erworbenen Wissen und den Abschlüssen im späteren Leben anfangen können.

Nina Grimm ist eine von 320 Schülern der Einrichtung, die in den Ausbildungsrichtungen Diätassistentin, Altenpflegerin, Erzieherin, Heilerziehungspfleger oder Sozialassistentin gegenwärtig eine Ausbildung erhalten. Viele der jungen Leute haben zuvor die Schulbank einer Mittelschule gedrückt. Andere können schon eine Berufsausbildung aufweisen. Für alle steht jedoch fest: Meine Berufsperspektive liegt im sozialen Bereich, das hat Zukunft und wird immer gebraucht.

Das sieht auch die stellvertretende Schulleiterin Jana Höhne so. Seit der Schulgründung 1990 und die Neugründung im Jahr 1995 besitzt die Oschatzer Bildungseinrichtung einen guten Ruf in Sachen solider Ausbildung. "Im letzten Jahr betrug unsere Vermittlungsquote in allen Bereichen 100 Prozent", erklärt Höhne. Die stellvertretende Schulleiterin sieht die Gründe für diesen Erfolg einmal in der Ausbildung selbst, zum anderen auch im Bedarf. Deshalb freut sie sich, dass die Einrichtung ab Sommer die neue Ausbildung zum Krankenpflegehelfer anbieten kann. Dabei handelt es sich um eine zweijährige Ausbildung mit Abschluss, die vor allem für Hauptschulabgänger gedacht ist. "Wer hier einen guten Abschluss hinlegt, der kann mit einem solchen Abschluss auch weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten nutzen", erklärt Jana Höhne. In diesem Ausbildungszweig wie auch in den fünf anderen laufen derzeit zwar die Auswahlverfahren für das neue Schuljahr schon, aber noch gibt es überall freie Ausbildungsplätze. Vielleicht waren unter den Besuchern des Tages der offenen Tür weitere Bewerber.

Bärbel Schumann

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