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Pulverfund im Oschatzer Jobcenter: Milzbrand wird ausgeschlossen

Ermittlungen Pulverfund im Oschatzer Jobcenter: Milzbrand wird ausgeschlossen

Seit der vergangenen Woche wird bei der Landesuntersuchungsanstalt in Leipzig eine ominöse weiße Substanz untersucht, die ein anonymer Briefschreiber an das Jobcenter geschickt hatte. Eine vollständige Analyse des Materials lag am Montag immer noch nicht vor.

Ein verdächtiger Brief sorgte am vorigen Dienstag für einen Großeinsatz bei der Oschatzer Arbeitsagentur.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Eines kann jedoch jetzt schon ausgeschlossen werden. "Es handelt sich bei dem Pulver nicht wie anfänglich vermutet um Anthrax (Milzbranderreger)", informiert Oberbürgermeister Andreas Kretschmar, dem auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt unterstellt ist. Eine genaue Analyse des Materials stehe nach wie vor aus, so das Stadtoberhaupt.

Das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in der Oschatzer Oststraße 3 musste am Dienstagvormittag wegen eines verdächtigen Briefes vorsorglich geräumt werden.

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Auch bei der Arbeitsagentur in Oschatz ist inzwischen Entwarnung angesagt. Der Posteingangsbereich der Bundesagentur war nach dem Einsatz immer noch gesperrt, nun ist das Gebäude wieder uneingeschränkt nutzbar, berichtet der Pressesprecher Volkmar Beier. "Wir haben von der Polizei die Information erhalten, dass die Absperrungen entfernt werden dürfen", so Beier. Auf den normalen Kundenbetrieb der Arbeitsagentur habe die Poststelle allerdings ohnehin keinen Einfluss gehabt.

In der Oschatzer Stadtverwaltung wartet man immer noch gespannt auf das Endergebnis der Landesuntersuchungsanstalt. Warum dies so ist, erklärt Oberbürgermeister Kretschmar. "Erst anhand der Einschätzung der Landesuntersuchungsanstalt können wir hier in Oschatz entscheiden, wie wir die verwendete Ausrüstung reinigen oder ob wir sie sogar entsorgen müssen." Die anfallenden Materialkosten werden jedoch nicht von der Stadtverwaltung, sondern vom Träger des Katastrophenschutzes, also dem Landkreis, getragen. Das Dekontaminations-Fahrzeug wird zwar von der Freiwilligen Feuerwehr Oschatz personell besetzt, für die materielle Ausstattung sei jedoch der Katastrophenschutz des Landkreises zuständig. Auch hier kann erst nach dem Untersuchungsergebnis eine Nachbestellung von Verbrauchsmaterialien erfolgen. Das Analyseergebnis soll in den nächsten Tagen vorliegen.

Von Hagen Rösner

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