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Oschatz Radeln für Tempolimit zwischen Naundorf und Schweta
Region Oschatz Radeln für Tempolimit zwischen Naundorf und Schweta
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19:00 26.10.2018
Holger Schilke erklärt den Teilnehmern der Radtour die Ziele der Initiativgruppe Radweg S 31. Quelle: Foto: Kristin Engel
Leisnig

„Nun lautet unser Motto ,Wir radeln, bis gebaut wird’ und nicht mehr ,Wir radeln für den Radweg’. Denn das dieser gebaut wird, steht bereits fest. Doch wir wollen mit einer solchen Demo diesen Bau voran treiben“, erklärt Tobias Leißner von der Initiativgruppe Radweg S 31. Über 20 Teilnehmer trotzen am Donnerstag dem weniger radlerfreundlichen Wetter. Begleitet wurden sie dabei von zwei Fahrzeugen der Polizei. „Nachdem der Freistaat den Bau des geforderten durchgängigen straßenbegleitenden Rad- und Fußweges im gesamten Trassenverlauf von Lonnewitz bis zur Autobahnauffahrt Leisnig/Mügeln zugesagt hat, setzt sich die Initiativgruppe weiterhin dafür ein, dass den Worten nunmehr auch zeitnah Taten folgen. Aus diesem Grund und um unsere Forderung einer durchgängigen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 km/h Nachdruck zu verleihen, unternahmen wir die gemeinsame Befahrung des Streckenabschnittes von Naundorf nach Schweta und zurück“, sagte Holger Schilke.

Sicherheit Leitplanken

Zudem wurde zur Sicherheit der Rückbau von Leitplanken gefordert. Die seien jedoch weiterhin erforderlich, teilte Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler (SPD) schriftlich mit. „Der Grund dafür sind der Schutz von unbeteiligten Personen oder schutzbedürftigen Bereichen neben der Straße und der Schutz der Fahrzeuginnensassen vor schweren Folgen infolge eines möglichen Abkommens von der Fahrbahn.“

Sicherheit der Kinder

Winkler konnte wegen anderer Termine nicht mitradeln. Auch Bundestagsabgeordneter Marian Wendt (CDU) fiel dieses Mal aus. Er nahm bereits mehrfach teil und wurde am Donnerstag von Björn Sitte vertreten. „Die Ziele der Initiativgruppe unterstütze ich sehr gerne. Vor allem aber sorgen die Radwege für die Sicherheit der Kinder. Dieses Ziel kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so Wendt in seinem Grußwort.

Von Kristin Engel

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