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Oschatz Radweg an der S 31: Grüne machen Druck
Region Oschatz Radweg an der S 31: Grüne machen Druck
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14:24 28.02.2018
Bürger fordern Radweg Quelle: Bärbel Schumann
Mügeln/Dresden

Die Grünen-Fraktion im sächsischen Landtag hat sich in einer Pressemitteilung über die anstehenden Pläne zum Bau eines begleitenden Radweges an der Staatsstraße 31 zwischen Bockelwitz und Lonnewitz geäußert.

So begrüße die Fraktion, dass das sächsische Wirtschaftsministerium kürzlich den Bedarf eines Radweges an diesem Streckenabschnitt angemeldet hat. „Das ist allein der Verdienst der unermüdlichen Arbeit der Initiativgruppe ‚Radweg S 31’“, so die Landtagsabgeordnete Katja Meier, zugleich verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion.

Verkehrsministerium will Vorhaben in Klasse C einordnen

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten teilte das Ministerium mit, es werde „das Landesamt für Straßenbau und Verkehr beauftragen, die Einordnung in Klasse C anhand der Landesverkehrsprognose 2030 zu überprüfen und ... ein Konzept zur Führung des Radverkehrs ... zu erarbeiten.“

Meier kritisiert in diesem Zusammenhang, dass das vorgeschlagene Vorgehen nicht ausreiche: „Die mögliche Einstufung des Projekts in die Klasse C ist ein erster Schritt, mehr aber auch nicht. Maßnahmen der Klasse C sind lediglich weiter zu prüfen. Aus Sicht der Staatsregierung ist an Streckenabschnitten der Klasse C kein straßenbegleitender Radweg erforderlich, da die Verkehrsstärke der Straße gering ist. Das reicht natürlich für die S 31 nicht aus. Beim Ausbau der Staatsstraße nicht für die Bedürfnisse von Radfahrenden, Schülern, Fußgängern mit zu planen, war ein Fehler. Der ist aber korrigierbar.“

Keine Antwort auf Anfrage nach kurzfristigen Maßnahmen

Dazu müsse das Projekt allerdings in die Klasse B, besser noch in die Klasse A aufgenommen werden. „Sonst warten die Menschen zwischen Oschatz und Leisnig noch bis zum St.-Nimmerleins-Tag auf mehr Verkehrssicherheit.“

Weiterhin habe Meier angefragt, welche vorübergehenden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bis zur Fertigstellung des Radweges geplant seien. „Auf diese für die Anwohnerinnen und Anwohner wichtige Frage hat das Wirtschaftsministerium bezeichnenderweise die Antwort verweigert.“

Von Christian Neffe

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