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Oschatz Referee im Focus der Oschatzer
Region Oschatz Referee im Focus der Oschatzer
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15:46 02.12.2012
Bei allem Einsatz und guter spielerischer Leistung können die Oschatzer um Tommy Hoyer, Felix Wiesner, Thomas Roßberg und David Baranowski (schwarze Trikots, v.l.) die letzte Begegnung der Hinrunde gegen den SV Süptitz nicht erfolgreich gestalten. Quelle: Sven Bartsch

Vor der stattlichen Zuschauerkulisse von 110 Zuschauern wollte der FSV Oschatz mit einem respektablem Spiel und Ergebnis seine für viele Anhänger überraschend gute erste Halbserie beenden. Da sich auch zur Partie gegen den Radefelder SV der Kader nicht wesentlich änderte, hieß das Motto "Mit den letzten Mitteln und Kräften" zu bestehen. Das gelang den FSV-Jungen auch recht gut. Der SV Süptitz als Aufstiegskandidat gehandelt, musste erkennen, dass die Gastgeber nicht zu Unrecht mit an der Tabellenspitze stehen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein vom Respekt voreinander geprägtes Spiel zwischen den Strafräumen. Auf beiden Seiten fehlten die genauen Finalpässe um torgefährlich zu werden. War es auf Oschatzer Seite besonders Müller, der mit einem Kopfball in der 29. Minute und einem Hinterhaltschuss in der 38. Minute für höchste Gefahr sorgte, so war es bei den Gästen der kopfballstarke Schultze und der schnelle und agile Bachmann, die ihre Kreise zogen. Den größten Aufreger lieferte allerdings Schiedsrichter Thieme in der 35. Minute. Er verweigerte dem FSV einen klaren Foulelfmeter. So blieb es beim 0:0 bis zum Halbzeittee.

Zur Pause stellte das Trainergespann Kernche/Krohn die taktische Aufstellung, mit dem Ziel mehr Offensivkraft auszuüben, um. Aber auch die Süptitzer Gäste begannen die zweite Hälfte mit offensiveren Elan. Mit der Hereinnahme von Gärtner gelang es dem FSV-Team, mehr Wucht in die eigenen Angriffe zu bringen. Denn eben Gärtner wäre dann auch in der 62. Minute fast die 1:0-Führung gelungen. Sein Flachschuss konnte der Süptitzer Torhüter Beyler gerade noch abwehren. Doch wie in der ersten Spielhälfte fehlte die Genauigkeit und Übersicht. Auch wurde die Begegnung nun härter. Viele kleine verdeckte Fouls wurden vom nicht immer überzeugenden Schiedsrichter entweder gar nicht oder mit Fehlentscheidungen geahndet. Höhepunkt seiner Fehlleistung in der 67. Minute, als er nach einem abgewehrten Süptitzer Angriff völlig überraschend auf Foulelfmeter für die Gäste entschied. Selbst für die Gäste kam diese Entscheidung wie aus heiterem Himmel. Das Geschenk wurde dankend angenommen. Fassungslosigkeit in den Reihen der FSV-Spieler. Sie brauchten einige Zeit, um sich wieder zu finden. Leider wurden in den restlichen Minuten keine Mittel gefunden, um wenigstens ein Unentschieden zu erzielen. Schade, denn das hatten sich die Oschatzer auf jeden Fall verdient. So wurden sie und das muss noch einmal klar gesagt werden, durch eine klare Schiedsrichterfehlentscheidung um den Lohn ihres Spieles gebracht.

Nach einer kurzen, von Emotionen geladenen Auswertung kamen aber die FSV-Männer zu einer positiven Reaktion. Sie wissen, dass sie eine tolle erste Halbserie gespielt haben und werden sich eifrig und akribisch auf die nächsten Spiele vorbereiten. Bedanken möchte sich das Team bei dem zahlreichen treuen Anhang, der seinen Anteil an den gezeigten Leistungen hatte.

Oschatz: Günther; Leuschke, Roßberg, Martin Arbeiter, Schmidt, T. Hoyer, Wiesner, Weidlich, Müller, Baranowski, Erdmann, Gärtner, Kernche.

Schiedsrichter: Thieme (Leipzig). Zuschauer: 110.

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