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Reh bei Treptitz wahrscheinlich von einem Wolf gerissen

Natur Reh bei Treptitz wahrscheinlich von einem Wolf gerissen

Bis auf das Skelett abgenagt lag am Freitag ein Reh auf dem Feld bei Treptitz. Daneben befanden sich deutliche Spuren, die offenbar von Wölfen stammen. Auf das tote Tier ist Peter Hühnlein bei Feldarbeiten aufmerksam geworden, nachdem sich ein Schwarm Krähen auf der Stelle darüber zu schaffen machte. Hühnleins Sohn Martin sorgt sich nun um seine Milchkühe und Kälber.

Der Wolf breitet sich in Sachsen aus.

Quelle: Foto: dpa

Treptitz. Böse Überraschung auf dem Feld bei Treptitz. Ein totes Reh sorgte am Freitag für helle Aufregung – es war fast aufgefressen. Nur der Kopf und die abgenagten Rippen blieben übrig. „Mein Vater war gerade beim Saat anwalzen, als er einen ganzen Schwarm Krähen sah, die sich an einer Stelle mitten auf dem Feld zu schaffen machten“, sagte Landwirt Martin Hühnlein. Das weckte die Neugier seines Vaters. Neben dem Tier waren noch deutliche Tatzenabdrücke zu sehen. „Er hat dann den Jäger gerufen, der bestätigte, dass das gerissene Tier nur von einem oder wahrscheinlich sogar von zwei Wölfen angefallen worden sein kann.“ Eine genaue Untersuchung steht allerdings noch aus. Der Jäger habe die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes informiert, die sich nun des Falles annehmen wolle. Dass sich Wölfe hier zu schaffen machen, daran zweifelt Hühnlein nicht: „Vor zwei oder drei Wochen kam beim Mais häckseln schon einmal plötzlich ein Wolf herausgerannt. Wir konnten ihn nur nicht so schnell fotografieren.“ Er habe ein flaues Gefühl, dass Wölfe nun unmittelbar vor Treptitz herumstreifen, denn das getötete Reh befindet sich nur 500 oder 600 Meter vom Ortsrand entfernt. „Das ist nicht ganz ohne, so nah am Dorf. Wir haben Milchkühe und Kälber im Stall und müssen nun unsere Stallung noch besser sichern.“

Bereits im Mai hatte ein Wolf auf einer Wildschützer Weide in der Gemeinde Mockrehna ein Kalb gerissen. Damals fehlten vom hinteren Teil des etwa 40 Kilogramm schweren Tieres Fell und Fleisch. Die Hinterbeine waren noch mit der abgenagten Wirbelsäule und Skelettteilen verbunden. Das Landratsamt Nordsachsen hatte nach einer DNA-Probe bestätigt, dass das Kalb von einem Wolf gerissen worden war.

Von Heinz Großnick

Treptitz 51.4010971 13.1294517
Treptitz
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