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Rekord beim 10. Neujahrsbaden in Luppa

Rekord beim 10. Neujahrsbaden in Luppa

Eisbader sind unerschrocken. Beim 10. Neujahrsbaden in Luppa wagten sich 32 Männer und Frauen in das drei Grad kalte Wasser des Naturbades bei einer Außentemperatur von neun Grad.

Luppa.

 

Von Gabi Liebegall

Mitorganisator Volkmar Beier war begeistert. "Immerhin ist das der gemeinsame Erfolg eines Dreigestirns: Der Feuerwehr Luppa, des Heimatvereins und des Teams Luppa. Das sind die Jugendlichen", so Beier. Er freute sich auch darüber dass sich rund 250 Besucher bei Regen am ersten Tag des Jahres aufgemacht hatten, um das Spektakel mitzuerleben.

 

Die Neujahrsbader kamen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern auch aus Grimma oder der Riesaer Region. Pünktlich um 14 Uhr stürzten sich Männer und Frauen in die Fluten, und um dabei eine gute Figur zu machen, ließen sich fast alle etwas einfallen. Sie schlüpften kurzfristig in Kostüme oder Uniformen, anderen wiederum reichte die Badehose oder der Bikini. So waren beispielsweise eine Robbe und eine Kuh beim Anbaden dabei.

Wallfried Heinicke, der als Läufer ein Namen in der Oschatzer "Sportwelt" hat, bewies, dass er auch ins kalte Wasser springt. "Das macht mir Spaß", sagte er kurz.

Unter den Gästen waren auch Birgit und Rainer Schwurack aus Wellerswalde. "Wir sind gerade aus dem Urlaub in Thüringen gekommen und haben gesehen, dass hier was los ist. Also haben wir angehalten", sagte die Ehefrau. Und Klaus Schöche aus Oschatz wollte sehen, wie viele Mutige es bei dieser Veranstaltung gibt. Außerdem müsse man am Neujahrstag mal raus an die Luft, egal, wie das Wetter ist. "Aber selbst möchte ich lieber nicht in das kalte Wasser."

Falko Bedeith aus Börln ist schon das sechste Mal bei dem Neujahrsbaden in Luppa dabei und freut sich wie alle anderen auf die Urkunde, die jeder Teilnehmer zum Beweis seines Mutes bekommt.

In der "zweiten Runde" von Badern waren sogar Uniformierte dabei, eine Giraffe, ein Kampfschwimmer, ein Bauarbeiter und ein Indianer zum Beispiel. Auch sie hielten sich einige wenige Minuten im Wasser auf, um sich dann schnell wieder trockene Sachen überziehen zu können. Vier der Unerschrockenen hatten die Ziffern 2, 0, 1 und 2 auf dem Bauch. Sie stellten sich noch im Wasser demonstrativ den Zuschauern und ihren Kameras als das neue Jahr 2012.

Beate Henkel aus Grimma: "Die Veranstaltung ist klasse. Ich bin das vierte Mal dabei und möchte mich bei dieser Gelegenheit bei den Organisatoren bedanken, auch bei den Kameraden der Feuerwehr und den Rettungskräften. Das ist mir ein Bedürfnis, denn die Leute werden schnell vergessen. Dabei sind sie es, die die Veranstaltung zu einem Erfolg werden lassen." Nächstes Jahr möchte sie wieder kommen.

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