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Oschatz Rekordbeteiligung: 14 Bewerber für Jugendstadtratswahl in Oschatz
Region Oschatz Rekordbeteiligung: 14 Bewerber für Jugendstadtratswahl in Oschatz
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16:56 01.03.2016
Spielplätze und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen sind ein Bereich, in dem der Jugendstadtrat Oschatz Entscheidungen fällt. Quelle: Dirk Hunger
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Jetzt ist es amtlich: Zur diesjährigen Wahl des Oschatzer Jugendstadtrates werden insgesamt 14 Kandidatinnen und Kandidaten zugelassen. Darüber befand jetzt der Wahlausschuss nach Prüfung der eingegangenen Bewerbungen. Zur Wahl stellen können sich alle seit mindestens drei Monaten in Oschatz oder einem der Ortsteile wohnenden Personen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Aus dem gleichen Klientel setzt sich die Wählerschaft zusammen. Neben fünf Sitzen für die Bewerber aus der oben genannten Gruppe besteht der Jugendstadtrat noch aus sechs entsandten, gewählten Oschatzer Stadträten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzenden. Der Rat hat den Stellenwert eines beschließenden Ausschusses . Alle zwei Jahre werden die jugendlichen Vertreter neu gewählt.

Beworben hatten sich insgesamt 16 Jungen und Mädchen. Zwei Bewerber konnten allerdings nicht zugelassen werden. Eine Bewerbung enthielt einen formellen Fehler (die Unterschrift fehlte), eine weitere wurde nicht fristgerecht abgegeben – sie erreichte die Stadtverwaltung am 27. Februar um kurz nach 19 Uhr, Bewerbungsschluss war 12 Uhr.

Bemerkenswert ist die Anzahl an Bewerbern. Sie hat zur Folge, dass neun Kandidaten am Ende keinen Sitz im Gremium bekommen. Das gesteigerte Interesse führt René Werner, Mitglied im Wahlausschuss, auf das diesjährige, neue Wahlprozedere zurück. Nach dem Erhalt der Wahlbenachrichtigungen können die Wahlberechtigten ausschließlich im Internet für ihren Favoriten stimmen – via Tablet, Smartphone oder PC. Es besteht die Möglichkeit, in den Informatikkabinetten der Oschatzer Schulen zu wählen, am Rechner im Bürgerbüro des Rathauses, ganz bequem von zu Hause aus oder eben von unterwegs. Für die Verwaltung schmälert sich damit der personelle, logistische und bürokratische Aufwand enorm. Gewählt werden kann ab Montag, dem 7. März, 14 Tage lang bis einschließlich Sonntag, den 20. März.

Von Christian Kunze

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